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Low Budget

Autor: Calvin Hollywood // Geschrieben in: Fotografie

Low Budget

Hi Leute

Wasssss ggeeehhhhttt?

Heute gehts ums Thema "Low Budget"

Da haben wir vor ein paar Tagen einen Workshop gegeben. 

Heute gibts paar Infos dazu. 

Bin gespannt auf eure Meinung zum Thema

Wünsche euch viel Spaß

 

Zuerst einmal muss ich natürlich erwähnen daß ich alles andere als ein Low Budget Fotograf bin. Ich habe tolle Ausrüstung von Hensel, gute Kameras und ein Studio. Warum sollte ich also Low Budget shooten? Da gibt es einige Gründe

  • manchmal hat man zuviel Licht und da bietet sich Low Budget Licht an
  • die Umstände erlauben es nicht Studioblitze zu transportieren
  • Spontanaktionen führen zur Low Budget Ausleuchtung 
  • man möchte ein Bild erstellen mit der Charakteristik einer Low Budget Ausleuchtung
  • uvm. 

Ich denke an das Shooting mit Marc Terenzi zurück, wo wir etwa 15.000 euro Material dabei hatten und am Ende sogar Bilder mit einer Taschenlampe gemacht haben. Die Low Budget Fotografie / Ausleuchtung hat ihre Berechtigung!

 

Workshop
Wir haben zu diesem Thema einen Workshop durchgeführt und da möchte ich euch heute ein paar Bilder zeigen. Zum einen mal zwei fertige Bilder (beide Bilder haben kein Photoshop gesehen)

 

Ich werde die Tage versuchen ein kleines Tutorial zu machen zum Thema. Da gibt es so eine echt geile Videoleuchte für 50 Euro die ich total cool finde. Damit habe ich auch das Bild von Gabor gemacht. Beim zweiten Bild hatten wir 3 Low Budget Lichtquellen im Einsatz. 

Und nun noch ein paar Bilder vom Workshop selbst. Unterrichtet habe ich mit Micha zusammen. Es waren zuerst nur 6 Teilnehmer geplant. Die Anfrage war aber sehr groß und wir haben auf 8 Teilnehmer erhöht. Dafür haben wir dann zu zweit unterrichtet. 

Am Anfang haben wir die Gruppe in zwei Team eingeteilt und es musste eine Aufgabe ZUSAMMEN erfüllt werden. Diese Aufgabe hatten wir dann nachbesprochen und bewertet. Das war aber eigentlich nur ein "Warm-up" um sich gegenseitig kennenzulernen. 

Die Neoröhren sind hier relativ oft zu sehen (obwohl wir sie nicht den ganzen Tag eingesetzt haben). Dennoch ein super Low Budget-Licht das ich nicht missen möchte. Mann kann das so vielseitig einsetzen. Als Hauptlicht, Streiflich usw. Hier mal ein Making of….

Nun bieten wir diese Low-Budget Workshops erst mal wieder nur als Personal Coaching an. Natürlich auch zu einem Low Budget Preis. Falls Interesse besteht einfach eine Email an mich. 

 

Eure Low Budget Bilder
Nun wäre meine Frage ob ihr auch ein paar Low Budget Bilder habt?! Falls ja dürft ihr die hier gerne verlinken. Bitte dran denken… nur ein Link sonst greift der Spam-Schutz 🙂

Ihr könnt auch einfach nur ein paar Worte zum Thema hinterlassen. Ich freu mich wirklich jedesmal über euer Feedback und lese auch jede einzelne Anmerkung (auch wenn ich nicht jede zurückkommentieren kann*g*)

In diesem Sinne….

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com
 

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Kommentare (34)

  • 01.03.2011 at 08:41 |

    Guten Morgen!

    Ich kann das hier direkt unterschreiben. Viele tolle Aufnahme entstehen wirklich mit den einfachsten Mitteln. Ich habe sogar eine Shiseido Kampagne zuhause erstellt, in dem ich die Cam platzierte und mit dem Blitzlicht um mein Motiv herumgetänzelt bin à la open flash!

    Auf jeden Fall eine tolle Sache kreativ mit gegebenen Mitteln umzugehen!

    Beste Grüße

    Marco

  • 01.03.2011 at 08:48 |

    Guten Morgen zusammen!

    Wie du schon schreibst, ist es nicht immer sinnvoll das komplette Equipment zu nutzen nur um zu zeigen was man hat *smile*

    Dein Shooting mit Marc Terenzi war da echt ein gutes Beispiel!

    Ich habe zwar jetzt keine Beispielbilder hier aber mit ein paar handelsüblichen Lichtquellen und Reflektoren aus dem Haushalt habe ich auch schon gespielt und komme zu dem Schluss:

    Weniger ist manchmal mehr!

    Der Workshop war sicher sehr interessant auch wenn das Video vergangenen Sonntag etwas anderes gezeigt hat #fake

    Beste Grüße
    Sascha

  • 01.03.2011 at 08:55 |

    Jupp, wurde letztes Jahr vom „Katzenaugen“ Video (Martin Krolop) auf FotoTV inspiriert. Kurz danach sind dann diese Fotos entstanden :

    https://blog.sag-cheese.de/wp-content/gallery/menschen-people/claudia1.jpg

    https://blog.sag-cheese.de/wp-content/gallery/menschen-people/claudia2.jpg

    Licht waren nur die beiden Neonröhren. Da geht schon einiges 🙂
    Wie es der Zufall will steht heute Abend auch wieder ein Katzenaugen-Shooting an 🙂

  • 01.03.2011 at 08:58 |

    Hallo Calvin,

    gute Fotos entstehen nicht durch teure Technik, seien es jetzt teure Lampen, die Kamera oder Objektive.

    Entscheidend ist immer noch die Kreativität und das Verständnis des Fotografen.

    Allerdings kann einen aufwendige Technik dabei gut unterstützen, sie ist aber kein Garant für gute Fotos.

    Gerade für das grundsätzliche Verständnis finde ich es garnicht so verkehrt, sich wirklich mal mit den rudimenäten Hilfsmitteln zu beschäftigen.

    Taschenlampen, Neonröhren und Baustrahler sind tolle Lichtquellen, mit ganz unterschiedlichen Charakter und man kann wunderbar kreativ damit spielen und das zu einem kleinen Preis.

    LG Marco

  • 01.03.2011 at 09:04 |

    Guten Morgen,

    bin zwar noch nicht so lange dabei, aber experimentiere momentan auch mit vielen günstigen Lichtquellen.

    Hab mir vor kurzem bei eBay eine Walimex Daylight Set ersteigert, mit 1 50W-Lampe … für knappe 100€ was ich persönlich jetzt nicht sehr viel finde.

    Folgendes Bild ist mit der Walimex Lampe entstanden, dazu noch ein kleiner Reflektor und das wars.

    Wie Artevedana schon geschrieben hat, entstehen viele schöne Bilder mit den einfachen mitteln bzw. aus der Spontanität.

    Ich find gerade mit Dauerlicht kann man auch ganz gut über Licht lernen, da man gleich sieht was passiert wenn man es verstellet. Mir persönlich gefällt das Bild von der Ausleuchtung ganz gut.

    Hier mal das Bild:
    https://www.flickr.com/photos/fotowuerze/5473310951/

    Gruß Steffen

  • Muck
    01.03.2011 at 09:41 |

    Habe auch ein Low Budget Bild:

    https://da-muck.deviantart.com/gallery/#/d387s1n

    Einfach nur eine Steh-/Leselampe über die Person gehalten und dann Fotografiert.

    Gruß

  • 01.03.2011 at 10:03 |

    Cool, der Workshop klingt sehr interessant. Kommt auf jeden Fall in meine Workshopliste die ich besuchen möchte.

  • kai
    01.03.2011 at 10:07 |

    Hey,

    notgedrungen beschäftige ich mit auch viel mit Lichtquellen die nicht allzuviel Geld kosten … wenn man allerdings mal die Möglichkeit hatte mit Studioequipment zu arbeiten dann erreicht man damit doch ein ganz anderes Level und greift nur zur Not zur Taschenlampe ;).

    Folgendes Bild ist mit einem MacBook & einer billigen LED Taschenlampe entstanden ->

    https://www.flickr.com/photos/traxon/5382880490/

    Ciao Kai

  • 01.03.2011 at 10:45 |

    Hallo zusammen,

    Glückwunsch zu den tollen Beispielen, die hier zum Thema Low Budget gezeigt werden! Eins gefällt mir besser als das andere – ehrlich !

    LG Stefan

  • 01.03.2011 at 10:57 |

    Also Low Budget macht schon Spaß, aber man hat seine Grenzen… Qualitativ ist mein Priolite einfach besser 😛

    https://bit.ly/f36Mp3
    Aufnahme mit 580 EX II + flash2softbox

  • 01.03.2011 at 11:14 |

    Finde ich echt klasse das Thema!
    Gibt bestimmt viele (ich gehöre auch dazu :-)), die gerade mit solchen Tipps und Workshops mangels Ausstattung sehr viel anfangen können!

    Gruß
    Robin

  • 01.03.2011 at 11:39 |

    Hallo Zusammen!

    Die Low-Budget-Fotografie kommt mir als Amateur sehr entgegen. Mit relativ wenigen Investitionen kann man schon einiges machen. Wenn man dann doch ein Studio will, kann man sich das mal mieten. So kommt man ganz gut über die „Runden“. 😉

    Hier mal ein Bild: https://www.open-project.com/2011/02/16/jana/

    Weißer Textilhintergrund, zwei entfesselte Blitze hinter Durchlichtschirmen. Klar, es ist natürlich noch am Rechner bearbeitet worden.

    Viele Grüße,
    Markus

  • Sekula
    01.03.2011 at 12:56 |

    Na ja Calvin kann man das als low budget bezeichnen, wenn man Taschenlampe in Verbindung mit ne Kamera und Objektiv das zusammen mehr als 3000 Euro kostet???

  • 01.03.2011 at 13:03 |

    @Sekula: Wer sagt denn, dass man eine sooo teure Kamera und ein sooo teures Objektiv brauch nehmen muss?

    Soll man sich jetzt extra eine low-Budget-Cam kaufen nur um auch wirklich völlig low-budget zu arbeiten?

    Oder darf man doch noch mit dem arbeiten was man hat?

    Finde deinen Kommentar nicht ganz so sinnvoll… Sorry!

  • 01.03.2011 at 13:42 |

    Als ich anfing zu fotografieren, habe ich Low-Budget-Equipment im Wohnzimmer benutzt:

    https://www.marcokreher.de/Galerie/Studio/Frameset.html

    Bild 4 und 6 sind z.B. vor zwei Jahren mit einem Baustrahler entstanden.

    LG Marco

  • AndieGraphie
    01.03.2011 at 13:51 |

    Aus Mangel an Möglichkeiten muss ich mir auch immer was einfallen lassen.Dieses https://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1392868/display/22674633
    ist so entstanden:
    Dunkelblaue Fleecedecke als Hintergrund,LED-Arbeitsleuchte von Lidl von links hinten,Billigblitz auf Stativ, mit Fotozelle ausgelöst,von rechts und den integrierten von der Cam (runter geregelt und mit Häubchen)
    LG Andrea

  • 01.03.2011 at 14:02 |

    Low Budget ist was feines. Denn es lenkt von der Technik ab und konzentriert einen auf das Wichtige, das Motiv.

    Hier ein Low-Budget-Foto von mir:

    https://www.flickr.com/photos/m-photos/3596167760/

    Eine ganz einfache Schreibtischlampe kam da zum Einsatz.

    Marc

  • Denise
    01.03.2011 at 15:35 |

    Hab auch ein Low-Budget-Foto :

    https://mssister.deviantart.com/#/d37ms6z

    Weißes Laken, Sigma-Blitz und Neonröhren

    lG Denise

  • 01.03.2011 at 16:08 |

    Hallo,

    ich finde Low-Budget auch immer wieder interessant.

    Mein Bild:

    Grauer Nachmittag
    + 2Aufsteckblitze
    + jede Menge Motivation
    = sonniges Sommerfoto

    https://1.bp.blogspot.com/_2VwQwuV_KKY/S9hv2WOxnSI/AAAAAAAAACk/dkyseDuNyvE/s1600/P4289474+Kopie.jpg

    LG Aaron

  • 01.03.2011 at 20:55 |

    Ich hab zum Beispiel mein Biometrisches Passfoto für den Reisepass mit nem externen Blitz (mit Funkauslöser), nem Fenster und ner alten Dialeinwand meines Vaters aufgenommen. Hat einwandfrei funktioniert. Hab den Pass mit dem Bild inzwischen in den Händen. Gekostet hat das ganze nur ein paar Cent für den Druck beim Drogeriemarkt (der mit den zwei Buchstaben 😉 )
    Okay, mein Dad hat beim Bewegen einer Standlampe dessen Schirm kaputt gemacht, aber das war nicht mein Fehler 😀

  • 01.03.2011 at 21:28 |

    Ich habe zwar auch mehrere Studioblitze, steht aber auch total auf den Look von Neonröhren.

    Hier ist mal ein Selbstportrait:

    https://3.bp.blogspot.com/__dcfXYEOSZc/TR0WJ8wc2fI/AAAAAAAAALE/vmqwgL_fRnQ/s1600/ise_ISE2947_fb.jpg

    LG
    Julius

  • 01.03.2011 at 21:56 |

    Hallo zusammen und danke für euer Feedback und die Links.
    Da sind einige interessante Sachen dabei.

    Low Budget ist es natürlich nicht mit einer 3.000 Euro Kamera zu fotografieren.
    Der Workshop bezog sich auch auf Low Budget Studioausrüstung und Lichtquellen.
    Ich habe auch noch ne Nikon D70 hier was dann Low Budget wäre. 🙂

    lg calvin

  • 01.03.2011 at 23:52 |

    https://dlitemedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/pf_06.jpg

    Absolut Low Budget :)!
    Wurde mit 2 Baustrahlern ausgeleuchtet!

  • 02.03.2011 at 11:20 |

    Schön, dass ihr auch hier was macht und Anbietet, es ist schade, dass das nur so wenige tun. Denn viele die gerne Fotographieren wie ich es auch tue, haben eben nicht das große Kapital um damit die High End Möglichkeiten auszunutzen. Nehme daher die Tipps hier dankbar an.

  • 02.03.2011 at 13:59 |

    Hier 2 meiner Low-Budget aufnahmen.
    Sind im Esszimmer unserer Wohnung entstanden.
    Bescheidenes Equipment:
    – EOS 450D
    – 50mm 1,8
    – 1 Schreibtischlampe
    – 1 Satin-Schal des Hochzeitskleides

    https://www.diemedialounge.de/portfolio/people/

  • 02.03.2011 at 16:04 |

    Ich arbeite hauptsächlich mit Neonröhren, da bei mir immer noch alles Hobby ist 🙂
    Anfangs hatte ich immer Probleme, mit dem Weissabgleich, aber das hat sich nun*glaube ich* 🙂
    Eine tolle Alternative, wenn man in den eigenen 4 Räumen mit wenig Geld Bilder machen will.

    LG iVo

    https://blackdady.wordpress.com/2010/11/12/alternative-lichtquelle-katzenaugen/

  • sven
    02.03.2011 at 22:05 |

    hi
    also auf t3cmadt3r.deviantart.com sieht man einige fotos, die vom objektiv bis hin zum licht low budget sind. ich habe für meine ausrüstung nur knapp 1200€ bezahlt.
    ( unzählige stunden in den bau von lichtformern, passende halter usw.)

    lg

  • 03.03.2011 at 14:12 |

    Hab mal nen low-key foto gemacht, bei dem ein Handy als einzigste Lichtquelle diente.

    Also ein Thema, welches recht interessant sein kann. Obwohl low-budget ja nicht gleich ins extrem gehen muss. Auch Billigblitze und Butterbrotpapier geben tolles Licht.

    LG Andy

  • 03.03.2011 at 15:10 |

    Moin,

    hier ein einfaches Setup mit zwei Systemblitzen mit Softboxadapter und einem grauen Stoffhintergrund.

    https://www.garagepixel.de/2010/08/eishockey-shooting/

    VG
    Stefan

  • 03.03.2011 at 21:17 |

    Oder ganz ohne Blitz, nur mir selbstgebautem Reflektor von unten vor einem großen Fenster:
    https://www.flickr.com/photos/antagonist74/5442394976/

  • Robert
    04.03.2011 at 23:32 |

    low budget muss ja nicht automatisch auch low quality heißen…

    https://h-3.abload.de/img/sonstiges_1xcji.jpg

    Pringels Spot bestehend aus Pringels Dose und einem günstigen China Blitz (voll manuell) von hinten.

    Schirm + günstiger China Blitz von vorne.

    Studio war das Wonzimmer.
    Das ist so fotografiert. Kein Composing.

  • 10.03.2011 at 13:01 |

    Ich als armer Student kann mir ja bekanntlich keine schönen studio blitze leisten.

    Daher kam ich auf die Idee, einfach drei billige China Aufsteckblitze entfesselt zu kaufen und bin unter 100€ weg gekommen.
    Als HIntergrund habe ich noch einen weißen und schwarzen stofffetzen 🙂

    hier ein ergebnis:

    https://mms-trier.com/album/fashion/slides/DSC_1716.jpg

    alle anderen fotos unter facebook.

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