Sep
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PLUGINS (Fluch oder Segen)

Autor: Calvin Hollywood // Geschrieben in: Photoshop

PLUGINS (Fluch oder Segen)

Hi

Einen ähnlichen Blogeintrag hatte ich vor einiger Zeit schon mal geschrieben. 

Dennoch will ich heute nochmal das Thema "Plugins" aufgreifen. 

Wer von euch nutzt externe Plugins bei der Bildbearbeitung?

Wer von euch nutzt sie (evtl aus Prinzip) nicht? 

Vorteile oder Nachteil ? (Plugins)

 

Ich kenne so einige Fotografen welche Plugins aus Prinzip nicht nutzen. Sie wollen ihr Bild mit Fotografie und Photoshop erstellen. Ein Plugin zu nutzen wäre in etwas wie "cheaten beim zocken". Schaut euch mal kurz dieses Interview an, welches ich etwa 2007 aufgenommen habe. (ab 1:45min)

Ich bin nach wie vor kein Fan von ein Plugin mit 100 % über ein Bild zu legen. Manche Plugins und Filter erkennt man sehr schnell und das fördert meiner Meinung nach nicht gerade den eigenen Bildstil. 
Dennoch ist es auch so daß ich inzwischen kommerziell arbeite und ich mit Plugins viel viel schneller arbeiten kann. Gerade was das "herumspielen" angeht. Ich nutze einige Plugins, welche ich euch am Ende des Posts verlinken möchte. 

Ich nutze diese aber meistens nur dezent. In 90 % der Fälle auch erst am Ende der Bearbeitung für den Feinschliff. Das folgende Bild ist mit HDREfexPro,Knoll Light Factory und Topaz Simplify in etwa 2 Minuten entstanden. Egal ob das Bild nun gut oder schlecht ist – mit ausschließlich Photoshop hätte das entweder sehr lange gedauert oder gar nicht geklappt. 

Die meisten Plugins funktionieren aber auch nur bei bestimmten Bildern. Es gibt auch leider sehr viele Fotografen, welche denken daß gewisse Bildstile nur mit Plugins machbar sind.
Das dürfte in etwas die gleiche Meinung sein wie "Ach der hat so eine tolle Kamera? Kein Wunder daß der so tolle Bilder macht"!. 

Ich denke ihr wisst was ich meine oder? 
Also ich nutze folgende Plugins (mal mehr – mal weniger)

Jedes dieser Plugins hat seine Vorteile. Ich könnte jetzt nicht sagen welches das BESTE ist, da sie sich alle unterscheiden. Am meisten nutze ich sicherlich Color EfexPro3.0, weil es denke ich das umfangreichste ist. Und ich muss ganz ehrlich sagen daß ich diese Plugins auch echt nicht mehr missen möchte. Sie geben meinen Bildern den Feinschliff oder nehmen mit bei Auftragsarbeiten viel viel Zeit ab. 

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? 

In diesem Sinne…..

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

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Kommentare (30)

  • Tom
    15.09.2010 at 09:01 |

    HI Calvin,
    Ich tu mich mit Filtern etwas schwer.

    Es gibt sciher viele gute Filter, aber ich denke nicht, dass ich soweit bin, das es sich für mich lohnt Filter zu kaufen.

    Ich setz mich gern hin und mach des stück für stück auch ohne Filter, allein um überhaupt Übung und Erfahrung zu bekommen. Sollte ich dann mal irgendwann auf nem Level sein, wo cih sage, dass ne verschiedene bearbeitungen nur noch routine sind, dann kann cih anfangen mich nach Filtern umzusehen.

    Ausserdem muss sich (m)ein Bildstil erstmal entwickeln, und das erreicht man nicht mit 20 Filtern die man übereinander klatscht 😉

    So seh cih das zumindest.

    Übrigens hab ich mich im Termin für die Photokina geirrt. Ich bin dann also doch schon am Samstag da und kann dich stalken 😀

    LG Tom

  • 15.09.2010 at 09:26 |

    Hey Calvin,

    cool das du das Thema ansprichst.
    Die Nik Filter z.B. sind in PS ja nur im 32Bit Modus der Anwendung verfügbar… seit CS5 läuft PS ja allerdings standardmässig in 64bit… stufst du PS dann von Fall zu Fall auf 32bit oder benutzt du, da durch das du die Filter eingebunden hast PS immer in 32bit?

    Ich finds schade wegen Filtern nicht die performace von 64bit nutzen zu köenn, daher die Frage wie du das machst?!

  • 15.09.2010 at 09:28 |

    warum sind das ausgerechnet die Filter von deren Firmen du gesponsert wirst?

  • 15.09.2010 at 09:28 |

    Meistens arbeite ich deswegen im 32 Bit Modus.
    Wenn die Datei größer wird stelle ich aber gerne mal auf 64 bit um und wechsle dann wieder auf 32 wenn ich die Filter brauche.
    Nix gut!!!!!
    Aber so isses eben:-)

    lg calvin

  • 15.09.2010 at 09:36 |

    Gutes Thema!
    Ich nutze an Plug-Ins nur den Noise Ninja zur Rauschreduzierung. Was den Bildstil angeht, nutze ich aus den schon von dir genannten Gründen keine Plug-Ins. Ich verstehe das man, wenn man kommerziell arbeitet Zeit sparen will aber andererseits arbeiten Leute wie Tim Tadder ausschließlich mit den Bordwerkzeugen von Photoshop.
    Wenn mir der Effekt eines Plug-Ins gut gefällt, versuche ich es mit Photoshop nachzubauen. Dies hat nach meiner Meinung den entscheidenden Vorteil das man hinterher genau weiß an welchen Schrauben das Plug-In dreht und man lernt nebenbei neue Techniken.

    LG Heiko

  • 15.09.2010 at 09:40 |

    @Frank
    Weil ich nur diese Filter nutze.
    Werde noch von anderen Plugin Herstellern gesponsert, welche ich hier nicht empfehle:-)

    lg Calvin

  • 15.09.2010 at 09:41 |

    Das die diversen Filter nur im 32 Bit Modus laufen ist mittlerweile überarbeitungswürdig.
    Von Imagenomic nutze ich den Noiseware Professional. Dieser Rauschfilter funktioniert echt super, besser als manch andere Noiseware Plugins (ist auch 64Bit fähig).

    Viele Grüße

  • Sekula
    15.09.2010 at 09:50 |

    Na letztens bei einen Fotowettbewerb ging es um S/W fotografie. Fast alle eingereichte Arbeiten waren mit Silver Efex bearbeitet, in Klarext hate das gefühl ob sie alle von den selben Fotografen geschoßen wurden…wenn man auch die selbe Aktion anwendet wie die anderen ist es schnell vorbei mit Persönlicher note.

  • 15.09.2010 at 09:55 |

    Hallo Calvin,

    ich benutze bisher ausschliesslich die Photoshop eigenen Techniken.

    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass gerade bei immer wieder kehrenden aufwendigen Techniken, die oben genannten PlugIns gute Dienste leisten und zwar in einem Bruchteil der Zeit.

    Und hier kommen wir auch zum entscheidenen Punkt das Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn ich mit der Fotografie Geld verdiene und auch schnell Ergebnisse liefern muss, dann lohnt sich so eine Investition. Wenn man aber die Techniken nicht so häufig benötigt oder die Fotografie als reines Hobby betrachte muss man einfach mal schauen ob einen 300 Euro für Color Efex Pro wert sind.

    LG Marco

  • 15.09.2010 at 09:56 |

    Mein absoluter Favorit sind die Nik-Tools. Dort ganz besonders Viveza, Color Efex und das neue HDR. Die u-points rocken einfach, da kann man so schön selektiv mit arbeiten.

  • lennyG
    15.09.2010 at 10:08 |

    Also ich kann sagen, dass sich meine
    Photoshopkenntnisse auf ein gutes Niveau
    geschraubt haben, weil ich grundsätzlich
    auf Plugins verzichtet habe.

    Ich bin auch immer noch der Meinung, dass
    sich Plugins nicht gerade förderlich auf
    das Skillevel in PS auswirken.

    Zumindest Anfänger sollten die Finger von
    Plugins lassen, wenn sie Photoshop
    verstehen lernen wollen.

    Übrigens gibt es auch viele Stand alones.
    Neuerdings sind z.B. vermehrt 3D Bilder
    zu sehen.
    Eine Ursache dafür könnte wohl folgendes
    Stand alone sein:

    https://www.chip.de/downloads/Anaglyph-Maker_44487407.html

    Wer also im Trend bleiben will, sollte
    sich diesem Helferlein nicht entziehen 😀

  • 15.09.2010 at 10:12 |

    Nur mal als kleiner Denkanstoß:

    Die ganzen Befehle und Filter in Photoshop sind „theoretisch“ auch nur Plugins. 🙂

    Ob ihr nun einen Filter in Photoshop nutzt oder einen Filter der nicht von Photoshop kommt ist doch egal oder?

    lg Calvin

  • Sekula
    15.09.2010 at 10:23 |

    …jain…Plugins sind meist mit einer Aktion verbunden

  • 15.09.2010 at 10:30 |

    Hey Calvin,
    ich selbst benutze auch „für den letzten Schliff“ zum rumspielen oder mal für den einen oder anderen dezenten Effekt mal ein Plugin, hatte die „Demo“ von CEP und überlege mir es doch nun ganz zu holen.

    Aber zu 100% ein Filter bzw. Plugin anwenden, nein das würde ich nie…

    Ich bin auch immer mal wieder auf der Suche nach neuen Plugins und teste gerne alles mal aus 😉

    Lg Benny

  • 15.09.2010 at 10:32 |

    Also ich sehe es eigentlich komplett wie du. Muss jedoch sagen, dass ich anfangs keine Plugins benutzt habe aus kostengründen. Mittlerweile kommt meist wie bei dir am Ende noch etwas „bleach Bypass“ oder „Tonal Kontrast“ dazu und beides stammt aus meinem meist genutzten Plugin „ColorEfexPro3.0“. Außerdem habe ich noch „SilverEfex“ nutze es allerdings nicht oft. In nächster Zeit möchte ich mich von Nik mal an das HDR-Plugin ranwagen.
    Zu PS eigenen Filtern kann ich nur sagen das ich weniger als 30% von nutze und von allen 20% für überflüssigen Mist halte. Es gibt Dinge die ich nach Jahren Arbeit nicht ausprobiert oder nur einmal getestet habe. Und nach einmaligem Test für schlecht empfunden 😉

    Gruß,
    MatthiasJG

  • Gerrit
    15.09.2010 at 10:42 |

    Hallo Calvin,

    das mit den Filtern sehe ich eigentlich ähnlich wie Du. Wenn es darum geht möglichst schnell und effizient zu einem ganz bestimmten Ziel zu kommen, sind Filter sicher von sehr großem Vorteil. Z.B. für Auftragsarbeiten. Hier müssen die Bilder ja meist in kürzester Zeit fertig bearbeitet werden. Und die Kosten sollen sich ja schließlich auch in Grenzen halten. Die wenigsten Kunden werden bereit sein ein paar Stunden extra zu bezahlen, nur damit man sich durch ewiges „Herumspielen“ und testen evtl. noch künstlerisch in einem Bild „verewigen“ kann.

    Wenn es dann um das eigene Portfolio geht, sieht die Sache aber schon gleich wieder gaaanz anders aus. Hier würde ich Filter auch eher weniger einsetzen. Z.B. nur um eine bestimmte Basis für die weitere Bearbeitung zu schaffen oder, wie Du schon sagtest, um dem Bild dann vielleicht noch den allerletzten „Kick“ zu geben. Die „Kirsche auf dem Sahnetörtchen“ sozusagen. 😉 Ansonsten ist es in diesem Fall sicher wesentlich empfehlenswerter das Bild „manuell“ zu verändern, um seinen eigenen Bildstil weiter zu entwickeln, und vielleicht durch das Ausprobieren und „Spielen“ sogar ganz neue Dinge zu entdecken, die kein Filter in dieser Art und Weise anbietet, und so am Ende wirklich zu einem absoluten Unikat mit einer eigenen, unverwechselbaren Handschrift zu gelangen.

    Hilfreich können Filter natürlich auch sein, wenn man sich noch absolut unsicher ist, was man mit einem Bild letztenendes eigentlich anstellen möchte. Durch Probieren von verschiedenen Filtern kann man auf sehr schnelle Art und Weise verschiedene Bildstile testen und bekommt dadurch einen groben Eindruck, welche Stile bei ein bestimmten Bild am besten wirken und hat so eine gute Entscheidungshilfe, wenn es darum geht in welche Richtung das Bild letztlich bearbeitet werden soll.

    In dem Video sprichst Du u.a. auch das Thema „Anfänger“ an. Das sehe ich ein wenig als „zweischneidiges Schwert“. Sicher bieten Filter besonders einem Anfänger eine sehr einfache Möglichkeit und schnelle Möglichkeit zu einem sehr professionell wirkenden Ergebnis zu kommen. Allerdings bleibt hier zum einen evtl. schon mal die Möglichkeit auf der Strecke, sich tiefer in Photoshop einzuarbeiten, weil man es dann ja im Grunde nicht braucht. Und außerdem bleibt natürlich auch eine wirklich persönliche Handschrift außen vor. Natürlich gibt es sicher auch einige Leute, die dies garnicht möchten, sondern einfach nur „schönere“ Urlaubsbilder, mit einem gewissen Etwas haben wollen. Oder mal eben auf die Schnelle ein paar Bilder mit einem Bestimmten Look für’s Familen-Fotoalbum erstellen möchten. Für solche Zwecke sind Filter natürlich auch wieder perfekt geeignet. Für „Anfänger“ und „Hobby-Photoshoper“ gibt es aber auch noch einen nicht zu verachtenden, negativen Aspekt … die KOSTEN! Wirklich gute Filter kosten eben oftmals auch wirklich gutes Geld. Und wenn man gerade erst die knapp 1000,- Euro für Photoshop hingeblättert hat (mal abgesehen von der Student & Teacher Edition) wird sich der ein oder andere sicher fragen, ob man dann wirklich auch noch diese Filter für ein paar hundert Euren haben muss, wenn man mit ein wenig Fleiß und Übung am Ende ganz ähnliche oder manchmal vielleicht sogar noch bessere Ergebnisse erziehlen kann.

    Ein allgemeine Empfehlung kann man hier jedenfalls ganz sicher nicht aussprechen. Letztenendes muss es dann doch jeder für sich selbst entscheiden, ob er die Filter braucht um seine ganz individuellen Ziele zu erreichen, und bereit ist dafür evtl. auch die negativen Aspekte in Kauf zu nehmen.

    LG Gerrit

  • 15.09.2010 at 10:46 |

    Hi Calvin, hallo zusammen!

    Mein Lieblingsplugin ist ebenfalls von NikSoftware, ColorEfexPro3.0 und davon 2-3 Filter.

    Wie schon so oft auch von dir erwähnt: „Für den letzten Feinschliff, nicht komplett draufklatschen oder nur via Filter ein Bild bearbeiten“.

    Das meiste entsteht direkt in PS, ohne externe Plugins und ich finds völlig i.O. Plugins zu benutzen, es spart Zeit, es funktioniert aber ebenso ohne – wenn mans kann 🙂

    LG Dennis

  • Franky
    15.09.2010 at 10:54 |

    Hi Leute!

    Ich nutze Filter, vor allem wenn es auch mal schneller gehen muss und der Druck so groß ist, dass schon fast ein Diamant aus mir wird! Getestet hab ich schon viel, aber wirklich gekauft habe ich mir bis dato nur ColorEfex und ich muss zugeben es ärgert mich ENORM, dass sie noch keine 64Bit Unterstützung haben, denn so gut wie alle andere bieten das schon an! Ich nutze die Filter aber etwas anders als die meisten anderen, die ich kenne. Ich arbeite so wie Du Calvin – quasi als Feinschliff – aber ich versuche meist mit verminderter Deckkraft und verschiedenen Blendmodi zu experimentieren, denn so kommen manchmal echt tolle Ergebnisse raus, für die in PS Stunden brauchen würdest! Ich hoffe wirklich mal, das es eine LernDVD geben wird – so quasi, ARBEITEN MIT PLUG INS oder dergleichen, das wäre meiner Meinung nach eine DVD die schnellstens mal her müsste!

    LG Franky!

  • 15.09.2010 at 14:59 |

    Heyhey,

    ich denke der Spruch „Man sollte alles in Maßen geniessen“ trifft einfach auch beim Thema Filter zu.

    PS: Ein Segen sind sie allerdings nicht, stellen sie doch oft viel zu viele möglichkeiten dar in welche Richtung man gehen kann

    Vor allem Anfängern würde ich von Ihnen abraten da Sie sich doch zu schnell in diese verrennen können und hinterher nichtmal mehr wissen was sie mit dem Bild eigentl gemacht haben.

    Gruss Vinzent

  • 15.09.2010 at 16:34 |

    Es ist nur meine persönliche Meinung und mir fehlt da auch ein wenig die Erfahrung aber Aktionen und Plugins halte ich für eine gute Sache, einfach weil man damit experimentieren kann.Das kann man gut mit Köchen vergleichen, jeder hat einen anderen Geschmack und das Gericht ist eine Mischung aus vielen Zutaten. Wäre Calvin ein Koch dann würde sein Post jetzt heißen „Was haltet ihr von Oregano bei Pizza?“ oder Geschmacksverstärkern.

    Aktionen und Plugins alleine = doof, in Verbindung mit eigenen Ideen = klasse.

  • Philipp
    15.09.2010 at 17:59 |

    Ich habe mir mal u.a die Nik Plug Inns in den Webinaren angeschaut und muss gestehen ,dass ich den einen oder anderen Filter gut gebrauchen könnte.
    Jedoch sind diese PlugInns außerhalb meines finanziellen Rahmens, den ich bereit wäre zu Zahlen.
    Ich versuche daher das Bild ohne Plug Inns so zu gestalten, wie ich es haben möchte.
    Manchmal klappt es und manchmal halt nicht.
    Ich sehe den Vorteil darin, dass man so mehr über den Gebrauch von PS lernt.

    Für Bilder, welche ich mal schnell auf Facebook lade, habe ich mir Aktionen erstellt. That´s it.

  • 15.09.2010 at 18:09 |

    Die Möglichkeit externe Plug-Ins in den Workflow zu integrieren find ich grundsätzlich von Vorteil. Seit einiger Zeit setze ich Topaz Labs (meist Detail) ein. Aber mit Bedacht, erst ziemlich am Ende meiner Arbeit und auch sehr selektiv.
    Denke um etwas zu lernen und in Photoshop voran zu kommen sollte man erst nach einer gewissen Zeit die ext. Filter benutzen. Man bekommt dann auch ein besseres Gespür dafür die Plug-Ins dezent und eventuell nur partiell einzusetzen.
    Mit etwas Übung kan man natürlich die Ergebnisse eines Plug-Ins auch mit den internen PS-Werkzeugen erstellen.

    Aber wie schon gesagt, meiner Meinung nach eine schöne Möglichkeit. Jedem ist somit selbst überlassen wie er (besten/einfachsten) ans Ziel gelangt.

    LG,
    Timo

  • 15.09.2010 at 19:38 |

    Hi Calvin,

    hab bislang fast vollständig ohne gearbeitet, bin immer den „individuellen“ Weg gegangen – Anfangs aus Geldmangel (und die kostenlosen Plugins waren einfach nie das Wahre) – mittlerweile aus Überzeugung.

    Es gibt zwar viele Plugins mit hochwertigen, lupenreinen Ergebnissen, aber ich mag manchmal auch einfach das etwas kantige, nicht 1000%ig richtige – das macht Persönlichkeit und Charme eines bildes für mich auch aus. Es ist wie beim Schlagzeuger… wenn dieser zu 100% immer den Takt treffen würde, wäre die Musik total monoton und langweilig.

    Gruß Frank

  • Frank
    15.09.2010 at 19:39 |

    Hallo Calvin,

    Sowohl Photoshop, als auch die Plugins haben Ihre Berechtigung. Der Zweck heiligt die Mittel. Es entstehen dadurch jedoch schnell „Bilder“ und immer weniger Fotografien, je nachdem wie weit man die Bildbearbeitung treibt. Die Übergänge sind fließend. Sowohl Bilder als auch Fotos, und alles dazwischen können Kunst sein. Aber oft ist es eben auch nur Effekthascherei. Das passiert insbesondere wenn man die Plugins benutzt (oder Presets in Lightroom, Apature etc.). Die Basis ist und bleibt das gute Foto, der besondere Moment, die richtige Bildkomposition.
    Meiner Ansicht nach sollte die Bildbearbeitung die Ausage des Fotos verstärken. Das Können besteht nun darin genau das richtige Mass und Werkzeug zu finden.

  • 15.09.2010 at 20:26 |

    Ich nutze eigentlich nur den „virtual photographer“. Der ist freeware und hat einige Presets, die ich einfach nur geil finde um sie als zusätzliche Ebenen zu verwenden. Das ist für mich sozusagen die low budget variante des NIK Silver plugs.
    Ich hätte da schon so einige gerne, mir sind die meisten aber wirklich zu teuer.
    Wenn ich mal mehr Bilder verkaufe kommt sicherlich das eine oder andere dazu.

  • 15.09.2010 at 23:14 |

    Hi Calvin,

    ich mache bewusst wenig mit Plugins, weil ich denke, dass man dann fauler wird auszuprobieren, wie man etwas mit PS hinbekommt. Ich gebe allerdings zu, dass ich ein Fan von Topaz und dem NIK-Paket bin. Bei letzterem arbeite ich gerne mit Viveza 2, Silver Exex und bei Color Efex sind meine Favoriten Tonal Contrast und Dynamic Skin Softener.

    Ausserdem arbeite ich gerne mit DXO Optices Pro, besonders bei High ISO-Aufnahmen macht die Software einen tollen Job.

    Wenn’s das HDR-Paket von NIK auf der Photokina zu Messepreist gibt kann ich mir vorstellen, dass ich schwach werde 🙂

    LG Stefasn

  • 16.09.2010 at 01:19 |

    Hallo,

    also ich stehe Plugins auch mit gemischten Gefühlen gegenüber, weil es eben einige gibt, die es völlig übertreiben und eben einfach nur Filter „draufklatschen“.

    Ich selbst nutze eigentlich gar keine Plugins, aber das hat in erster Linie den Grund, dass sie mir zu teuer sind und ich da lieber die Prioritäten im Moment auf wichtigeres lege – es geht ja definitiv auch ohne 😉

    Ich hatte für den Wacom-Wettbewerb aber die NIK-Filter als Testversion installiert und war echt begeister. Zum einen von der Color-Efex, aber auch von der Silver Efex.
    Topaz reizt mich auch – werde ich auch mal testen!
    Ich bin mir sicher, dass ich auf Dauer sicher ein paar Plugins (NIK und Topaz ziemlich sicher) nutzen werde, aber im Moment bin ich mit den „Bordmittelchen“ erstmal zufrieden.

    Lieben Gruß und bis Freitag,

    Kate

  • 17.09.2010 at 23:31 |

    Also ich nutze die Plugins von NIK (speziell D-fine, Color Efex Pro und Viveza) wegen der U-Point-Technologie, dazu Genuine Fractals von OnOne (zur Größenskalierung) sowie Knoll Light Factory. Früher habe ich einen Teil dieser Effekte in PS selbst nachgebaut, musste aber feststellen, dass es oftmals besser ging mit den NIK-Plugins. Das hält mich aber nicht davon ab, häufig Bilder auch ohne diese Plugins zu bearbeiten.

  • 20.09.2010 at 14:57 |

    Ich muss sagen ich benutze Plugins nicht gerne, weil ich denke dass dabei das „Können“ verloren geht. Wenn alles automatisiert abläuft und ich nichts mehr händisch machen muss, haben letztendlich die Hersteller des Plugins die Kunst bzw. Arbeit geleistet.

  • 23.09.2010 at 12:26 |

    Servus,

    also Plugins sind echt so ne Sache für sich, es gibt eine Masse an Plugins doch manche erfüllen nicht wirklich irgendeinen sinnvollen zweck, ist glaub wie mit den Apps fürs Iphone 😉

    Ich arbeite ebenso wie du, meist nehm ich Color Efex pro, aber echt nur zum Feinschliff ganz am Ende, denn das ganze zwischendurch zerstört mehr als es verbessert….

    lg david

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