Aug
21

Ich bin Profi

Autor: Calvin Hollywood // Geschrieben in: Privates

Ich bin Profi

Hallo zusammen

Wie wirkt der Betraff des heutigen Posts auf euch? 

Arrogant? Provokant? Oder völlig normal? 

Im heutigen Blogeintrag geht es nicht darum ob ich ein Profi bin oder nicht. 

Es geht darum wie "ihr" eine Aussage interpretiert. 

Viel Spaß

 

 

Ich wollte in den Titel des Postings noch nicht zu viele Infos packen, um was es heute eigentlich geht. Denn es geht nicht darum daß ich Profi bin, sondern darum wie diese Aussage von jedem einzelnen aufgenommen wird.
Ich bin jetzt schon seit etwa 5 Jahren in Communitys unterwegs, täglich zum Teil mehrere Stunden. Und fast täglich stoße ich auf Diskussionen und Streitereien im Netz. Meistens entstehen all diese Streitereien aus den gleichen Gründen.

Jemand schreibt etwas und ein anderer interpretiert etwas in diese Aussage. Aber das was reininterpretiert wird, war niemals die Absicht von demjenigen der die Aussage getroffen hat. Verstanden? 🙂

Ich habe im Titel des heutigen Blogeintrags geschrieben daß ich Profi bin. Was meine ich damit wohl? 

Für viele wirkt diese Aussage wahrscheinlich wie folgt: 

  • Profi? Der ist noch lange nicht gut genug Profi zu sein
  • Der nennt sich Profi? Ganz schön arrogant
  • Klingt arrogant aber er ist ja auch ein Profi
  • Wenn der ein Profi ist, bin ich auch einer
  • usw.

Alles was ich damit meine ist, daß ich meinen Lebensunterhalt mit meiner Arbeit verdiene. Ich mache das Hauptberuflich!
Was Profi bedeutet kann man hier nochmal nachlesen. KLICK
Mehr wollte ich damit nicht sagen.

Und genau da liegt der Hund begraben. Wir sind es  gewohnt, in gewissen Aussagen, reinzuinterpretieren. Ohne Interpretationen könnten wir im Alltag wahrscheinlich gar nicht kommunizieren. Überlegt mal wie doof es wäre wenn wir alles wörtlich nehmen würden. 

Da betrete ich einen Raum und eine Person sagt "Grüß dich" oder "Grüß Gott" zu mir. Wie soll das gehen? 🙂

Im Internet ist das natürlich noch viel schwerer zu handhaben, da man auf Mimik und Gestik komplett verzichten muss. Das finde ich sehr schade, denn gerade daß macht oft eine Kommunikation aus und man kann viel davon ableiten. Daher sollte man sich im Internet nie so unterhalten wie "live". Leider ist es genau umgekehrt und viele spielen die Anonymität aus und reden/schreiben so, wie sie es sich "live" nie trauen würden. 

Achtet mal darauf wenn ihr zukünftig auf eine Streiterei im Internet gelangt. Acrollt zurück und schaut wo der Streit entstanden ist. Meistens liegt es daran daß zuviel reininterpretiert wird. Meistens immer nur kleine Dinge welche sich dann anhäufen. Irgentwann geht es dann nur noch darum den anderen mit Worten zu verletzen oder zu zeigen daß man RECHT hat. 

Ich würde mich freuen wenn euch der heutige Post dahingehend motiviert eure Schreibweise zu überdenken. Oder einfach nur drauf zu achten wenn andere "Streiten" oder "Interpretieren". Da kann man einiges draus lernen. 

P.S 
Ich selbst interpretiere auch manchmal Dinge bei anderen, die derjenige nie so gemeint hat. Ich will mich also mit dem heutigen Post selbst mitmotivieren drauf zu achten. 

In diesem Sinne…..

lg Calvin
www.calvinhollywood-store.com

 

 

Kommentare (55)

  • 21.08.2010 at 09:22 |

    Calvin, du bist nicht nur ein Profi (wenn nicht Du wer dann ?), sondern du schreibst mir aus der Seele. Dieses Phänomen habe ich bis jetzt in jedem Forum beobachten können.

    Grüß Gott und auf Wiedersehen !!!

    Flo

  • Ilovechaos
    21.08.2010 at 09:35 |

    Hey, also das „grüß dich“ ist nur die kurzform Von „ich grüße dich“!
    Deinen post kann ich allerdings sehr gut nachvollziehen, anonymität im Internet ist leider immer wieder die gleiche geschichte…

    Kommst du auf die photokina? Wollte donnerstags hin zum vortrag von eberhard schuy!

  • 21.08.2010 at 09:36 |

    Moin zusammen,

    sind das nicht alles zu mindstens 80% Interpretationsfehler?
    Der Haken an der nonverbalen Kommunikation ist doch dass sie völlig Emotionsfrei ist – und wenn ich 10.000 😉 da reinkloppe.
    Bei einem Gespräch mit Blickkontakt braucht man auch keine Smileys – die Mimik unterstreicht die Aussagen und das Gehirn deutet das dann.

    Cavlin, auf mich wirkst Du nicht arrogant und für einen Profi halte ich Dich auch.
    Woran macht man denn Profi fest? Und vor allem: ist das irgendwie Branchenabhängig?

    Ich bspw. programmiere seit der Ära der ATARI 800 XL und C64 – darf ich mich jetzt Profi nennen weil ich seit über 20 Jahren Computer in den Fingern hab?

    Viel interessanter ist die Frage: würde es jemand der „erst“ seit z.B. 3 Jahren programmiert wagen mich öffentlich als nicht-Profi hinzustellen?

    Das wird in der Fotografenbranche wohl ähnlich – oder nicht?
    Ich bin der festen Überzeugung dass grade im Internet viel Neid mit im Spiel ist. Es ist doch auch immens einfacher ein „Spinner“ irgendwo zu Posten als jemanden im direkten Gespräch zu kritisieren,oder?

    Gruß,
    /Andreas

  • AR
    21.08.2010 at 09:44 |

    Calvin „god of photoshop“ Hollywood, wenn Du kein Profi bist, wer dann???

    Aus meiner Sicht stehst DU für Photoshop und kreative Fotografie! Das liegt natürlich auch an Deiner Vermarktung, dass Du Dich in der Öffentlichkeit bewegst und eben anderen imemr hilfst und Tipps gibt.

    Zu der Thematik in Foren, das ist das Problem bei non-verbaler Kommunikation, das typische Sender-Empfänger Problem. Der der sendet meint es vielleicht anders als der der es empfängt. Da Körpersprache und Emotionen in Foren per Text nicht so einfach wiedergegeben werden können geht das schnell, dass man etwas falsch versteht.

    Ich glaube auch das Problem ist mittlerweile dass sich jeder zweite „Profi“ nennt und einen auf dicke Hose macht „Ey isch hab ne Kamera und nen Studio, ich bin voll der Profi. Baby mach Fotos bei mir“. 😀

    Aber zum Profi gehört eben mehr!
    Wie Du schon sagtest, man muss davon leben können um Profi zu sein und sich beweisen.

  • 21.08.2010 at 09:46 |

    Zu „Recht haben“ könnte ich hier ein ewig langen Post schreiben, aber als Fazit steht fest: Es ist egal ob man recht hat oder nicht. Deswegen beende ich solche Diskussionen schnell. So sind dann beide zufrieden – der Gesprächspartner weil er „Recht hat“ und ich, weil ich weiss, dass es unwichtig ist. So ähnlich verhält es sich mit den den Diskussionen um „Profi sein“. Per Defintion bist amtlich ein Profi, wenn deinen Lebensunterhalt verdienst. Aber was die Erklärung auch hergibt – und damit bist nicht du gemeint sonder zum Nachdenken hier erwähnt – dass ein Profi nicht unbedingt „professionell“ sein muss. So ist das eben mit der korrekten Sprache, die auch von der Umgangssprache zu unterscheiden. Man sollte einfach wissen in welchem Umfeld man gerade ist und damit sein verbales Ausdrucksverhalten anpassen. Das hat viel mit Erfahrung zu tun, vor allem aber mit dem Situationen erkennen. Im Internet ist eben diese mimik- und gestikfreie Sprache möglich, weswegen auch Emotions eingeführt wurden, während bei persönlichen Treffen sogar nonverbale Kommunikation stattfindet. Fazit: Formal bist du ein Profi, umgangssprachlich liegt es im Auge des Betrachters. Ob er damit richtig liegt ist aber für dich nicht wichtig.

  • 21.08.2010 at 09:46 |

    Hallo
    Das mit dem Profi ist immer so ne Sache würde ich sagen. ich bin der meinung so kann sich einer nennen der gut in was ist, bzw. besser als ein Amateur. Ob er dann aber wirklich besser ist als einer der sich nicht Profi nennet, sei mal dahin gestellt. Beipiel.. Ein Fussballprofi, aha da ist ja das Wort wieder, verdient teilweise eine Menge Geld und für was??? Manche haben es nicht verdient obwohl sie sich Profi schimpfen.Es gibt genug Hobbyfussballer die bestimmt besser sind. Deswegen finde ich ist das Wort Profi, mit vorsicht zu geniessen und sehr dehnbar. Klar kann sich jeder selber Profi nennen aber man macht sich lächerlich wenn man dann doch nicht so gut ist wie 1000 andere. ich würde sagen man darf sich Profi nennen wenn das verhältniss zu einander stimmt. 100 Fotografen oder Grafiker und 10% davon sind gut, das sind die Profis.*g* aber wie gesagt ist schwer den Begriff anzuwenden…

    P.S. Ich weiss ich bin auch nicht für meien Rechtschreibung berühmt aber bei dir steht oben BETRAFF anstatt Betreff

    Gruss
    Manne

  • 21.08.2010 at 09:50 |

    Ich habe gerade beim Korrekturlesen der Diplomarbeit vom Sohnemann wieder gemerkt, was wir doch eigentlich für eine schöne Sprache haben, mit der wir so viel ausdrücken und emotional rüberbringen können. Ich habe aber auch mal wieder gemerkt, was ein falsch gesetztes Komma oder falsch gewähltes Wort und eine veränderte Satzstellung bewirken kann.

    Wenn ich mich im Internet und in Foren bewege bzw. E-Mails oder Briefe schreibe, achte ich ganz besonders darauf wie ich etwas formuliere und nehme mir dafür auch immer sehr viel Zeit, indem ich auch oft überlege, wie der Leser meine Worte (miss-)verstehen könnte. Ich bin mir also immer bewusst, dass der Leser meiner Zeilen meine Mimik nicht sehen und vor allem, dass er mich persönlich ja meist gar nicht kennt und von daher schon meine Worte nicht einschätzen kann.

    Ich finde die Smilies auf jeden Fall eine gute Erfindung, damit kann man zumindest ein bisschen rüberbringen, wie man etwas meint.

    Notfalls hilft es auch, einfach mal nachzufragen, bevor man aufbraust!! 😉

    LG Charlotte

  • Dieter aus Mainz
    21.08.2010 at 09:51 |

    Hallo Calvin,
    ob Profi oder nicht, die Ergebnisse
    zählen doch. Eine Fotografin, die gute Bilder macht würde doch niemand als Professionelle bezeichnen ;-). Leider bezeichnen sich viele als Profi (nicht DU) um damit auszudrücken sie seien besser als die Amateure. Ich kenne einige Personen die mit Ihrer Tätigkeit (viel) Geld verdienen, aber für die Ergebnisse würde ich mich als Amateur schämen. Normalerweise schreibe ich nicht gerne Kommentare im Netz, aber ich hatte halt Zeit.

    Hier noch einen Kommentar eines Fotografen (CAL The Duck)der erstklassische Fotos/Composings abliefert:
    „Rischdige Broofies arbeiten mit der Maus, auf der Hauptebene und machen auch nur ein Bild beim Shooting“

    Grüsse aus Mainz
    Dieter (der von einem Profi profitiert)

  • 21.08.2010 at 09:53 |

    @Charlotte: Obwohl ich in meinem Post einige Kommata vergessen habe, stimme ich dir ganz und gar zu.

  • 21.08.2010 at 10:02 |

    @Manne
    Es ist klar geregelt was ein Profi ist.
    Und wenn derjenige damit seinen Lebensunterhalt verdient ist er Profi. Wenn du denkst daß sich diese Person nun lächerlich macht und du das evtl sogar noch zum Ausdruck bringst dann ist genau das passiert was ich so „schade“ finde.

    Du interpretierst etwas völlig anderes in das Wort „Profi“ (daß jemand besser als andere sein muss etc.) und es entsteht etwas das nicht sein muss.

    lg Calvin

  • Majo
    21.08.2010 at 11:03 |

    Moin!

    @ Calvin: Du gehörst definitiv zu den Profis. Denn wie schon erwähnt wurde, verdienst Du Dein Geld mit dem was Du tust, also den Workshops, Schulungen, Videos etc.
    Ich selber gebe keine schulungen etc., ich „spiele“ nur mir Photoshop herum 😉 – bin also (noch nicht mal) Amateur.

    Das mit der Interpretation in den Communitys ist mir selber auch schon aufgefallen bzw. ich habe mich dabei ertappt, das ich so schreibe, als sei die Person mir gegenüber.
    Auch versuche ich teils wirklich so zu schreiben, damit man es nicht in den falschen Hals bekommt, was allerdings sehr schwierig ist.

    Gruß
    Majo

  • 21.08.2010 at 11:29 |

    Hi Calvin, eine spannende Geschichte, die ich dann auch mal für mich aufgegriffen und in meinem Blog verwurstet habe, siehe Mail. 🙂

    Aber was ist nun mit dem Calvin und dem Profi? Ich selbst stehe den Begriff „Profi“ etwas kritisch gegenüber, allein auf Grund dessen was gerne rein interpretiert wird. Für mich ist Authentizität ein ganz wichtiges Stichwort in dem Zusammenhang. Und wenn ich die drei Worte „Calvin“, „Profi“ und „authentisch“ in ein Paket packe, dann funktioniert es für mich.

    Begründung: in der deutschsprachigen Szene kennt man Dich und Deine Arbeit inzwischen und weiß, dass da eine Basis in Form von Wissen und Können vorhanden ist.

    Von daher ist das bei Dir eine runde Sache, auch in werblicher Hinsicht.

    Viele Grüße
    Christian

  • 21.08.2010 at 11:30 |

    Juhu laut Definition bin ich auch PROFI.
    Ich finde dein Blogeintrag trifft es genau meiner Meinung nach liegt es jedoch nicht nur daran das Mimik und Gestik fehlen. Bei manch einen könnte man denken das er auch sein gutes Benehmen abgelegt hat. Ich verstehe ja noch das man eine Aussage falsch interpretieren kann , aber darüber kann man ja reden. Jedoch werden in manchen Foren gleich Töne angeschlagen die sind unter aller Sau. Ich merke das vorallem in Fotografenforen wenn man sagt das man mit Fotografie sein Geld verdient und gar keine Ausbildung als Fotograf hat.
    Da ist dann aus Prinzip jedes Wort falsch.

    lg
    sven

  • 21.08.2010 at 11:47 |

    Diese Streitereien sind der Hauptgrund warum ich in Foren nicht so aktiv bin.

    Lg
    Thorte

  • 21.08.2010 at 11:48 |

    @the-foto-maker: Dass man in Foren Aussagen als „flaschen Ton“ interpretiert liegt nicht zwangsweise an dem, der es schreibt sondern im gleichen Anteil an dem, der es liest.

  • 21.08.2010 at 11:49 |

    Freudscher Tippfehler: Es müsste natürlich „falscher Ton“ heißen.

  • 21.08.2010 at 11:59 |

    @ANDIheld: da gebe ich die vollkommen Recht! Ich beobachte in den letzten Jahren, dass zunehmen gar nicht mehr richtig gelesen wird, genauso wie man immer weniger zuhört!

    Zum Thema Profi: das ist für mich jemand, der sein Geld mit etwas verdient, nicht mehr und nicht weniger. Während „professionell“ für mich eine wichtigere Bedeutung hat. Professionell ist für mich jemand, der sein Handwerk versteht und sich auch charakterlich in seinem Bereich hervorhebt. Das kann auch ein Amateur sein.

    LG Charlotte

  • lennyG
    21.08.2010 at 12:01 |

    Also wie der Link zur Wiki-Definition
    schon aufzeigt, bedarf es viel mehr Punkte, die man erfüllen muss, um als formaler Profi zu gelten.

    Ich zitiere:
    „…die Ausführung einer Tätigkeit durch Personen, die für diese eine zertifizierte Ausbildung nachweisen können.“

    Bedeutet also nichts weiter, als das man
    in Deutschland formal maximal als semiprofessionell gilt, solange man die formale Qualifikation für den Tätigkeitsbereich nicht inne hat.

    Man sollte also unterscheiden zwischen
    subjektiver Professionalität und formaler
    Professionalität.

    Subjektivprofi ist man, wenn die eigene Arbeit von anderen als professionell eingestuft wird.

    Formalprofi ist man, wenn man alle formalen Kriterien erfüllt.

    Man gilt wohl als Vollprofi, wenn man sowohl subjektiv als auch formal alle Kriterien erfüllt.

    Aber letztlich zählt eh nur der Erfolg bzw. der Ertrag aus der Arbeit. Da sind Begriffe wie Profi oder Experte eher zweitrangig 🙂

  • 21.08.2010 at 12:07 |

    Diese Unterscheidung ist nicht in meinen Augen notwendig, da die Definition eindeutig. Denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil (ist nicht persönlich sondern im sachlichen Sinn gemeint).

  • 21.08.2010 at 12:11 |

    @Andiheld: ich will dir da gar nicht widersprechen das es auch welche gibt die es in den falschen Hals bekommen.
    Aber es geht um Aussagen die kann man nicht falsch verstehen ich will hier eigentlich auch keine wiederholen nur soviel wenn es darum geht mich persönlich oder mein Geschäft anzugreifen( und zwar körperlich) hält bei mir der Spaß auf.

    lg
    sven

  • 21.08.2010 at 13:17 |

    Das mit „Profi“ bzw. „semi-professionel“ sehe ich genau so wie Du:
    Wenn jemand sein Geld damit verdient, ist er ein Profi. Das sagt aber noch nichts darüber aus, wie gut er ist!
    Wenn jdm semiprofessionel arbeitet, verdient er eben einen Teil seines Geldes damit.
    Fazit: Wenn jdm Profi ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch gut ist.

  • 21.08.2010 at 13:59 |

    Hallo Calvin,

    noch bevor ich deine Interpretation des Profi gelesen habe, war mir klar was gemeint ist.

    Als Profi bezeichne ich ebenfalls jemanden der mit seiner Tätigkeit sein Geld verdient.

    Das kennt man ja auch aus dem Sport. Es gibt z.B. Fussballprofis die verdienen mit ihrem Sport das Geld und dann die große Schar an Amateurfussballern, die noch einer anderen Tätigkeit nachgeben.

    Genau so ist das bei mir auch. Ich verdiene auf andere Art und Weise mein Geld und kann dieses dann in mein Hobby inverstieren. Damit habe ich auch ein Stück Freiheit gewonnen, da ich auch nur das fotografiere was mir wirklich gefällt und auch bei der Bearbeitung bin ich nur mir selbst auferlegten Zwängen unterworfen.

    Viele bezeichnen jemanden als Profi, der etwas besonders gut kann, auch dies ist nicht ganz verkehrt. Allerdings wird hier eher das Adjektiv verwenden. „Er arbeitet professionell“ und man meint er arbeitet besonders gut, im Gegensatz zum Laien oder Diletanten (uhh … böses Wort)

    Ob ein Profi im herkömmlichen Sinne jetzt besonders gut ist oder nicht, hat damit erstmal nicht zu tun. Es gibt hier sicherlich sehr viele Hobbiesten, die mit sehr viel Herzblut bei der Sache sind und vielleicht sogar bessere Arbeiten abliefern als mancher Profi.

    LG Marco

  • Jens
    21.08.2010 at 14:40 |

    Moin alle zusammen,

    ich möchte heute mal einen Kommentar hinterlassen, weil ich das Thema sehr interessant finde.

    Ein Profi ist jemand, der im Gegensatz zu einem Amateur, seine Tätigkeit gegen Bezahlung ausführt.

    Dementsprechend finden viele Menschen seine Arbeit gut und sie sind bereit ihn dafür zu bezahlen. Der Markt bestimmt den Wert. So weit, so gut!

    Interessant finde ich aber, wie die Kitik formuliert wird.

    Warum regen sich manche „Amateurfotografen“ so vehement über die Arbeit eines „Profis“ auf?

    Wäre es denn nicht viel wichtiger zu fragen, wie „ich“ (der Amateur) besser werden kann?

    Was kann ich von dem „Profi“ lernen?

    Und wenn ein „Profi“ bereit ist, sein Wissen zu teilen, dann finde ich das toll!

    Also: Vielen Dank für die vielen Tipps und die Mühe, die du in deinen Blog gesteckt hast.

    Viele Grüße aus Hannover

    Jens

  • 21.08.2010 at 14:56 |

    Du bist ein herausragender Künstler und technisch State-Of-The-Art, ergo ein Profi.

    Dein Stil ist wie ich finde sehr einfach zu interpretieren, starke Farben, extrem starke Kontraste, hohes Maß an Expressionismus.

    Allerdings Defizite bei der Bild-Themaik. Wäre sehr interessant wenn du dir eine Geschichte für ein Bild ausdenkst, vielleicht auchmal in die etwas düsteren Bereiche der Fotografie abtriftest und dir vielleicht was bei Fotografen wie Erwin Olaf oder gar AndiHeld abschaust. Bildreihen mit sehr unterschiedlichen Bildstilen, mehr Variationen und mehr Subtilität würden Wunder bewirken.

    Aber ja, über Geschmack lässt sich nicht streiten, nur stelle ich mir bei deinen Bildern oft die Frage „Was ist jetzt so herausragend?“ Ohje jetzt bekomm ich eine auf’m Deckel. Klar ich bin nicht annähernd so gut wie du deswegen steht es mir eigentlich nicht zu so zu urteilen aber meinen Geschmack teile ich dir gerne mit.

    Irgendwie wünscht man sich von dir mal, das die Bilder weniger nach „Auf-Die-Kacke“ gehauen aussehen und mehr Geschichten erzählen.

    Beispiele:
    Die Verschmelzung von Personen mit der Umgebung. (Viel Compositing-Work)

    Das Hautfarbe einer Person invertieren – Menschen die eigentlich Schwarz sind sehen danach aus wie ganz normale weiße Menschen und umgekehrt (sicherlich eine große technische Herausforderung für dich, sowas gab es noch nie)

    Military-Shooting
    (Das zeigen von Militärpersonen in Situationen die untypisch sind, z.B. aufm Klo oder so (man muss ja jetzt nicht irgendwas sehen)

    Einfach mal wo die Leute denken „Sowas habe ich noch nie gesehen“

    Technisch braucht man bei dir keine Zweifel haben und ja du bist mehr Bildbearbeiter als Fotograf

    aber eigentlich spielt es sowieso keine Rolle was ich dir sage denn du bist erfolgreicher als die meisten anderen..egal was du tust du tust das richtige 🙂

    Nurmal meine unzensierte Meinung, denn wenn man deinen Blog so liest bist du auch ein Freund von unzensierten Meinungen und gibst die gerne mal zum Besten (was ich Klasse finde) nur nochmal kurz zu der Sache mit dem „Zu Weit Weg“ … du hast recht, in bildung muss man investieren aber das geld muss ja auch irgendwo herkommen und wenn da noch fahrkarten hinzukommen dann ist der preis leicht mal beim doppelten was viele abschreckt 😉 ich bin jedenfalls heiden froh das du so ein volksnaher mensch bist der sein wissen auch auf dvds und im internet zum besten gibt

    🙂
    lg Pierre

  • 21.08.2010 at 15:00 |

    ps. du hast eine verdammt sympathische Art die du umbedingt beibehalten solltest, damit meine ich deine Art mit Menschen zu kommunizieren, deine Videos sind nicht nur lehrreich sondern auch lustig

    Calvin-The-Duck, das zeigt das du alles andere als abgehoben bist, du bist ein Künstler, offen für Experimente und dir für nicht’s zu schade!

    Allein deswegen bist du ein Profi!

  • 21.08.2010 at 15:08 |

    @Pierre
    Auch wenn es hier gar nicht um meine Bilder gehen soll ne kurze Meinung.

    Es gibt Fotografen die legen mehr Schwerpunkte auf Bildaussage oder magen es düster.
    Ich habe meinen Stil gefunden und möchte ungern den von dir vorgeschlagenen Weg gehen.

    Meine Bilder werden sich nicht mehr groß ändern.
    Evtl werden sie bischen mehr insziniert.

    Das was du aufgezählt hast gibt es auch schon zu Genüge von anderen. Daher möchte ich eigentlich nur das machen was ich „liebe“. Und das siehst du aktuell in meinen Bildern

    lg Calvin

  • 21.08.2010 at 15:20 |

    Aber man entwickelt sich doch automatisch immer weiter, vielleicht wird es dir irgendwann zu langweilig weil sich die Prozesse wiederholen.

    Bei deinen aktuellen Bildern hast du dich auch inspirieren lassen und sie werden positiv von der Community aufgenommen 😉

    Es kann zumindest nicht schaden auszuprobieren 😉

    Da du technisch gesehen einer der Pioniere in Sachen Photoshop bist, gibt es für dich fast garkeine Umstellung 🙂

    Naja Hauptsache du bleibst wie du bist 😉 Du hast Recht, wer es minimalistischer mag, der kann auch andere Künstler toll finden und nicht versuchen einen bestehenden zu verändern, war nur nen Vorschlag, bitte nicht übel nehmen 😉

    lG Pierre

  • Dirk
    21.08.2010 at 15:29 |

    Das mit dem hinein interpretieren ist so eine Sache. Wenn man sich in seinen Aussagen widerspricht oder eine These aufstellt um diese gleich wieder zu verallgemeinern, dann beschwört man solch Reaktionen geradezu herauf. Viele Beiträge sind hier so geschrieben und deshalb fühlen sich Leute oft angegriffen. Wer klar Stellung bezieht und diese dann auch mit allen Konsequenzen vertritt schafft klare Verhältnisse und vermeidet Missverständnisse. LG

  • 21.08.2010 at 15:49 |

    Hallo,

    ihc finde es auch immer schwierig zu sagen, ob jemand jetzt Profi so oder so meint, weil es eben doch bei einigen etwas mit Können zu tun hat.

    Sieht man ja auch an den Kommentaren.

    Lieben Gruß,

    Kate

  • 21.08.2010 at 16:12 |

    @Dirk
    Evtl interpretieren die Leute zuviel in meine Beiträge und fühlen sich daher angegriffen? 🙂

    Nach der ganzen Zeit die ich bisher im Web verbrachte habe ich noch NIE einen ernsthafen Streit gehabt.

    Daher denke ich daß ich meine Worte richtig wähle.
    Wäre dir aber sehr dankbar wenn du mir mal per Email ein paar Beiträge schickst, welche sich widersprechen oder Thesen welche ich „verallgemeinere“.

    Bin gespannt welche du meinst und evtl kann ich da ja doch noch was ändern.

    lg Calvin

  • 21.08.2010 at 16:29 |

    Eine Diskussion ist ja nicht automatisch ein Streit, aber Calvin hat schon recht, deswegen war ich einsichtig und habe meine Meinung ein wenig geändert.

    Calvin ist auch kein Stück agressiv 🙂

    Du brauchst auch nicht an deinen Umgang mit den Leuten arbeiten, der stimmt so wie er ist!

    Wie gesagt, ich finds nur schade das deine Bilder zu selten eine Handlung vermitteln aber rein visuell überzeugen sie nahezu alle!

    lG Pierre

  • 21.08.2010 at 16:36 |

    Hallo,

    ich hatte vor kurzem erst einen heftigen Streit, weil jemand eine Kritik falsch verstanden hat. Das war echt ärgerlich, weil ich eigentlich echt versucht hatte freundlich und hilfreich zu formulieren.

    Ich kann dich von daher gut verstehen 😉

    Lieben Gruß,

    Kate

  • 21.08.2010 at 16:46 |

    Manche Menschen sind einfach nicht kritikfähig, egal wie nett man es formuliert. Ich bin auh kein Freund von solchem Verhalten, man kann doch mit der Meinung anderer machen was man will und muss nicht gleich ausrasten weil es der eigenen Meinung nicht entspricht -.-

    lG

  • 21.08.2010 at 18:44 |

    Mit der Aussage kann ich nicht konform gehen Calvin.

    Im Grunde hast du recht, dass sich jeder, der mit seiner Tätigkeit Geld verdient, Profi nennen kann.

    Aber menschliche Kommunikation funktioniert immer auf mehreren Ebenen. Und wenn du schreibst „Profi“, dann wird da eben nicht nur auf Sachebene interpretiert sondern auch auf allen anderen (zb. persönliche Ebene= für mich ist ein Profi eine Person deren Arbeit nahezu makellos ist).

    Was meinst du jetzt mit deinem Eintrag, man soll im Internet jegliche Kommunikation nur auf Sachebene führen? Klar würde es wohl 90% aller Streitigkeiten verhindern, aber es würde wohl auch ein sehr sehr langweiliger Ort werden.

  • 21.08.2010 at 18:56 |

    @Mike
    Was ich mit meinen Eintrag meine steht in einem der letzten Sätze

    „Ich würde mich freuen wenn euch der heutige Post dahingehend motiviert eure Schreibweise zu überdenken. Oder einfach nur drauf zu achten wenn andere „Streiten“ oder „Interpretieren“. Da kann man einiges draus lernen. “

    Ich denke es kann auch spannend bleiben ohne daß man zu viel in andere Aussagen interpretiert

    lg Calvin

  • 21.08.2010 at 19:01 |

    Zitat Pierre: „… und dir vielleicht was bei Fotografen wie Erwin Olaf oder gar AndiHeld abschaust.“

    Ich habe so viel bei u.a. Calvin abgeschaut, dass er sein eigenes Zeug wiederfindet und wenig neues.
    Trotzdem fühle ich sehr geehrt ud freue mich über deine Worte.
    LG Andreas (kein Profi)

  • Daniel Koller
    21.08.2010 at 20:53 |

    Nun der Mensch ist es gewohnt zu Artikulieren. Wenn jemand in einem ganz monotonem Tonfall redet und etwas erklärt und dabei Gestikuliert, wird meißtens subjektiv bewertet, dass er eine sehr beruhigende prägnante monotone stimme hat.
    Was passiert nun wenn die gesten wegfallen ?
    Im Teamspeak würde man diesen Menschen gegebenfalls als Arrogant einschätzen, allerdings ist der Interpretationsweg offen, da man keinen Blickkontaktr zum Menschen hat und die Stimme doch beruhigend klingt.
    Sieht man den Menschen an während er redet aber total unsinnige Gesten macht, oder sogar gar keine wäre die Interpretation meißt negativ.

    Wenn jemand nun in einem Forum etwas versucht zu erklären, und sagenwirmal schreibt:

    „Hm kann das nicht nachvollziehen der Weg führt sicher zum Ziel, aber ist doch total kompliziert oder? Wäre es nicht besser wenn man den Schritt bcd überspringt und stattdessen schritt X macht?“

    Dieses würde sofort als Angriff erfasst werden, denn die Sprachmelodie UND die Gestik fehlen. Wenn ich z.b. sowas sage, meine ich dies meißt objektiv und aus Informationshunger. Doch genauso könnte der Satz auch bedeuten :
    „Mom. alter du nix verstehen guckma geht leichter also maul“

    Fakt ist, der Mensch kommuniziert Sympatie über Sprachmelodie und Gesten, der Inhalt bleibt objektiv. Rein objektiver Inhalt wird dementsprechend sehr gerne negativ interpretiert.

    oder wie seht ihr das ?

    Grüße Daniel

  • 21.08.2010 at 21:16 |

    Schade, das man einen Blogpost darüber machen muss was andere Leute in texte von einem hineininterpretieren. Ich hätte hier viel Lieber einen schönen Bericht über den letzten Workshop oder ein interressantes Projekt gelesen.
    Wie sieht es eigentlich mit den Tollen Videos aus, die es hin und wieder mal gibt? Richtig, das ist im Moment irgendwie Sommerpause. Und warum?! Tja, wo schreiben wir denn gerade alle 😉 Eben 🙂

  • 21.08.2010 at 21:31 |

    Wie recht du doch hast! Unter den Amateuren (wo ich zu zähle 😉 ) gibt es sooooo viele Talente, die wirklich schicke und kreative Werke erschaffen und einfach gute Künstler sind, ob nun Profi oder Freischaffender Künstler, ob nun Hobby Photoshopper oder leidenschaftlicher Fotograf. Eine Daseinsberechtigung haben wir doch alle, ob es einem gefällt oder nicht. Bevor ich auf den Gefühlen andere herum trample, sag ich doch lieber gar nichts! Doch der Neid oder die eigenen Unzulänglichkeiten machen einen manchmal blind und die Anonymität des www´s macht es einem nun mal leicht „rum zu meckern“. Auch ich muss mir den ein oder anderen blöden, überflüssigen Kommentar oder vorschnelle Eindruck eingestehen.
    Ebenso diese erwähnten Diskussionen und die missverstandene Kritik, bei der man sich doch sooo sehr bemüht hat nicht überheblich und anmaßend zu wirken.
    Seis drum… ich bin immer drauf bedacht „nett“ zu sein und wenn es mir zu schwer fällt „nett“ zu sein, sag ich einfach nichts! Alles andere kostet mich nur Zeit die ich sinniger verwenden kann 😉
    Toller Beitrag… anyway… finde deine Arbeiten, Tutorials und Einstellung einfach spitze und werd dich „im Auge“ behalten 😀
    Ganze Liebe Grüße
    Debby

  • 21.08.2010 at 21:36 |

    @Hendirk: An der Uni gibt es sogar ganze Seminare darüber. 🙂

  • 21.08.2010 at 21:37 |

    Hallo Calvin, hallo zusammen!

    Ein sehr interessantes Thema, erlebt man leider viel zu oft im Netz, nicht nur in Foren, sondern auch in anderen Gesprächen übers Netz. Wie du schon sagtest, es fehlen die Dinge, welche in einem 1:1 Gespräch einfach da sind (Mimik und Gestik).

    Viel zu viel wird falsch interpretiert und missverstanden (manchmal auch bewusst), dabei würden manche Sachen im „realen Leben“ nie so stattfinden wie im Netz. Aber so ist es eben, anonym und unerkannt und man kann sich geben wie man möchte.

    Und kurz zum „Profi“. In meinen Augen bist du einer, auch wenn´s zum eigentlichen Thema irrelevant ist.

    Du machst dein Ding, bist offen und hilfsbereit. Kritik konterst du geschickt und nicht unüberlegt (auch wenns vielleicht manchmal schwerfällt).
    Du verdienst dein Geld mit dem was du gerne machst und liebst. Bist bodenständig und nicht abgehoben, engagiert und trotz dem ganzen Stress Familienmensch und hast immer ein offenes Ohr.

    Das ist kein geschleime, nur meine objektive Meinung.

    Weiter so!

    LG Dennis

  • 21.08.2010 at 21:40 |

    PS: Mit „Kritik konterst..“ meine ich nicht, dass du nicht Kritikfähig bist, sondern dass du dich nicht dazu hinreissen lässt auf manche Sachen beleidigend eingehst sondern cool und sachblich bleibst. Im Gegenteil, wenn sie berechtigt ist, nimmst du sie auch gerne an. Insofern es konstruktiv ist.

    Bevors missverstanden wird, lieber noch ne Erklärung wie es gemeint war 😉

    LG Dennis

  • 21.08.2010 at 21:41 |

    @Henrik
    Da liegst du leider komplett falsch.
    Video gabs gestern.
    Achja… und vorgestern:-)
    Also alles andere als Sommerpause. 🙂

    Mein Blog ist keine Plattform für Fotografie oder ähnliches.
    Es ist mein Tagebuch und daher gehts mit solchen Themen weiter.

    CHAKKA!

    lg Calvin

  • 21.08.2010 at 22:08 |

    Ich finde die Themen gut … macht richtig Spaß. Und irgendwie hat es auch was mit Fotografie zu tun. 🙂

  • 21.08.2010 at 22:10 |

    Man sieht es an den Zugriffszahlen und an den Feedbacks daß noch mehr Leute an diesem Blog Gefallen finden.

    Aber falls Henrik noch mitliest:
    Morgen ist auch wieder ein Video dabei und übermorgen gibts sogar wieder Bilder von einem Coaching:-)

    lg calvin

  • Daniel Koller
    21.08.2010 at 22:34 |

    Es gibt Informative Blogs und Informative Blogs. Du Calvin finde ich, neigst dazu deine höchst persönliche Interpretation oftmals emotional verbunden zu präsentieren. Sowas ist im Grunde eine „Seltenheit“. Man erfährt durch das Lesen deines Blogs Gedankengänge des alltäglichen Lebens eines auf dem Interessengebiet des Lesers erfolgreichen Künstlers. Sowas motiviert unheimlich und weckt Interesse was auch mit sicherheit das große Interesse erklärt.
    Wenn ich den Eintrag zu den persönlichen Zielen angucke, finden sich da doch einige Ähnlichkeiten mit dem was viele meiner Bekannten auf dem Gebiet hegen. Der Leser sieht hinter die mentalen Kulissen, solche Erfahrungen bleiben einem im Normalfall oft verwehrt. Wenn ich mir z.b. durch den Kopf gehen lassen würde was ich mal erreichen will denke ich zuerst daran… ok sehr hohe Ziele das schaff ich aber schon. Da Erfolg aber oft eine sache von viel Zeit perfektion und harter Arbeit ist, verliert man die Motivation auch wieder schnell. Aber ein subjektiv orientierter Post kann da diese Motivation schnell wieder hinbiegen, wenn man sieht, dass Leute die in der Perspektive des Lesers doch erfolgreich sind ähnliche Gedankengänge haben.

    Sorry dieser Post weicht zwar etwas ab von der eigentlichen Thematik dieses threads, aber er lag mri doch aufm Herzen. Wie gesagt, sowas motiviert. Es bringt einen viel weiter wie eine Tutorialdvd wenn ich das mal so „fieß“ sagen kann. Denn nur durch Wissen wird man seine Ziele nicht erreichen, man braucht verdammt nochmal Motivation und dieser Blog motiviert ungemeint 🙂

  • 21.08.2010 at 22:38 |

    Hey Daniel
    Das Thema des heutigen Blogeintrags hättest du wahrscheinlich verfehlt:-)
    Aber du sprichst mir da schon aus dem Herzen.
    Und man muss erwähnen daß ich viele Blogleser habe die wesentlich erfolgreicher oder besser als ich sind.
    Da fühl ich mich immer motiviert wenn ich sehe wer hier so mitliest.
    Und es motiviert natürlich wenn ich viele „mitziehen“ kann.

    lg Calvin

  • 22.08.2010 at 01:08 |

    Also wenn wir mal anfangen das Wort Profi auseinander zu legen, steckt da ja allein durch das „Pro“ schon sehr viel gutes drin. Ich persönlich sehe in einem Profi jemanden der seinen Lebensunterhalt mit der ausgeübten Tätigkeit verdient.

    Wie man was versteht oder sieht, liegt an jedem selbst, wie man was verstehen oder sehen will. Es gibt halt Menschen die eine beschränkte Sichtweise und Einstellung haben, und nicht über den Tellerrand schauen oder es auch nicht können. Daher kann es kommen, dass viele von sich ausgehen, wie sie es meinen würden. Da gibt es dann den einen, der sich gerne Pro oder Profi nennen würde weil er meint dadurch einen gewissen Status oder Respekt zu erlangen. Jetzt kommt jemand anderes und nennt sich plötzlich Pro oder Profi………….. Da währen wir dann auch schon wieder beim Thema Neid und der Streit geht los, oder auch nicht. Hat auch viel mit der sozialen Einstellung zu tun. Ich kenn z.B. viele die einen Dr. Titel haben, diesen aber nirgendwo erwähnen. Wozu auch?

    LG saschko

  • bene
    22.08.2010 at 13:09 |

    hi,

    ich finde du bist profi aber auch ein amateur (liebhaber)den ich denke du machst es nicht nur aus geldgier oder?

    also ein hmm… „profiteur“ hehe 🙂

    jetzt mal im ernst,,, ich bin schon begeistert von deinem können aber ob ich urteilen kann ob du in profi bist oder nicht?

    mfg

  • 22.08.2010 at 14:16 |

    Hi, ich denke das der Begriff zu individuell gehalten wird und genau deshalb für Verwirrung bzw für Konfrontationen sorgt. Für viele ist ein „Profi“ einer der sich von der Masse abhebt etwas neues ausergewöhnliches macht der zudem mit seinen Arbeiten Geld verdient und zudem hinter seinen Arbeiten steht.

    Grüße

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