Feb
28

Ich geb jetzt mal Workshops – schnelles Geld

Autor: Calvin Hollywood // Geschrieben in: News

Ich geb jetzt mal Workshops – schnelles Geld

Hi Leute 

Du bekommst es sicherlich mit, wieviele plötzlich anfangen Workshops zu geben, oder?

Klaro, schnelles Geld und in der heutigen Zeit auch einfach durchzuführen. 

Lass mich darüber mal ein paar "deutliche" Worte verlieren. 

Ich bin gespannt auf deine Meinung zum Thema. 

Viel Spaß mit dem Blogeintrag. 


WORKSHOPS & SEMINARE
Seit 2005 ist Youtube am Start!! Eine Plattform wo du schnell und einfach an wertvolles Wissen kommen kannst. Wie war es aber vor Youtube? Naja, man kaufte sich Zeitschriften und besuchte Seminare. 

Was das Thema Workshops & Seminare angeht, war es für mich unheimlich schwer welche zu finden. Zu wenige teilten ihr Wissen. Zu wenige hatten die Eier ihr Wissen zu vermitteln (keine Erfahrung im Präsentieren). 

Wie ist das Heute?
Heute ziehst du dir ein paar Wochen / Monate Tutorials rein und wenn du genügend Facebook Likes hast, machst einfach selbst ein Workshop. Schnelles Geld!!!! 
Ohne Witz, das Gefühl habe ich bei manchen. 

 

Q & A SESSION 
Bevor ich ein paar Tipps zum Thema "Workshops durchführen" gebe, machen wir mal ne kleine Q & A Session. Alles Fragen, die mir man schon öfter gestellt hat. 

* Wann bin ich berechtigt einen Workshop durchzuführen? 
Dann, wenn du mehr Wissen besitzt als die Person, welche am Workshop teilnimmt. 

* Darf ich Wissen vermitteln, was schon von anderen erklärt wurde? 
Natürlich, da deine Teilnehmer es von dir lernen möchten. 

* Wie viel Geld kann ich für einen Workshop verlangen? 
So viel der Teilnehmer bereit ist zu bezahlen

* Ich habe noch nie vor einer Gruppe gesprochen und kann auch nicht präsentieren. 
Dann lass die Finger von Workshops, bis du es kannst. 


Jeder hat das Recht auf Wissen, egal ob er Geld hat oder nicht. 

 

Gleich mal vorweg, ich finde der Markt verdient neue Trainer und Speaker.
Es ist total langweilig immer nur die gleichen Nasen (Calvin Hollywood) zu sehen.
LEIDER führen die meisten nur deshalb Workshops durch, weil man dadurch gutes Geld verdienen kann. Und das finde ich so richtig scheisse!!! DAS war in meinen Augen noch nie die GRUNDLAGE der Wissensvermittlung. JEDER sollte ein Recht auf Wissen haben, egal ob er Geld besitzt oder nicht. 

photokina


WARUM ICH WORKSHOPS GEBE?
Für mich persönlich gibt es genau 3 Gründe, warum ich Workshops gebe.
Und zwar genau in dieser Reihenfolge. 

  1. ich will anderen Menschen helfen
  2. ich möchte Anerkennung 
  3. ich möchte damit Geld verdienen


ANDEREN HELFEN
Als ich 2005 angefangen habe zu fotografieren und retuschieren, kamen sehr schnell Fragen, wie ich dieses und jenes Bild bearbeite. Ich habe tausende Fragen in so ziemlich allen Foren beantwortet. Viele von euch kennen mich sicherlich noch aus dieser Zeit. Das habe ich getan, weil ich helfen wollte. Ich war damals noch beim Militär und hatte nicht vor die Fotografie hauptberuflich durchzuführen. 

ANERKENNUNG – DAS WAR GEIL
Bereits nach wenigen Wochen genoss ich das Gefühl als "Experte" wahrgenommen zu werden. Ja, ich habe anderen geholfen und das war auch ein schönes Gefühl. Aber die Anerkennung, welche ich dadurch bekam, toppte alles. Ich war im Beastmode und battelte mich mit Olaf Gierman JEDEN ABEND darum, wer die Fragen in Foren schneller beantwortete. Zum Teil hatte ich 5 Tabs gleichzeitig offen, welche ich von links nach rechts aktualisierte. 

GELD VERDIENEN – WAHNSINN
Nach ein paar weiteren Wochen (es ging alles unheimlich schnell) bekam ich Anfragen nach Workshops und Personal Coachings. Zu beginn hab ich mich mit verschiedenen Leuten getroffen und es ihnen kostenlos gezeigt. Dann kamen aber immer mehr und so verlange ich irgendwann 50 Euro / Tag für ein Personal Coaching. 

Ich wollte nichts verdienen, aber auch keine Ausgaben haben. Das war die Phase wo ich merkte: Oh, damit lässt sich auch Geld verdienen. Viel Geld! 

workshop heidelberg


ICH WILL NUN GANZ EHRLICH SEIN
Ich will euch nun die Wahrheit sagen. Inzwischen lautet meine Reihenfolge 

  1. Anerkennung
  2. Menschen helfen
  3. Geld verdienen

Was treibt mich persönlich heute an? Die Anerkennung!!!! Es ist einfach nur ein geiles Gefühl, wenn dich jemand um Rat fragt. Das macht mich stolz und stärkt mein Selbstbewusstsein. Vor allem dann, wenn ich sehe wie ich dieser Person damit helfen kann. Für mich gibt es nichts schöneres als damit sein Geld zu verdienen, indem man andere besser macht und hilft. 


WARUM WILLST DU WORKSHOPS GEBEN?
Wenn du bereits Workshops gibst, oder Workshops geben willst… bitte frage dich selbst WARUM du das machen willst. Wenn das Geld an erster Stelle steht, dann wünsche ich mir, dass es nicht lange bei dir läuft (klingt gemein,sorry). 

Es ist absolut in Ordnung Geld zu verlangen. Wenn ich heute kein Geld dafür verlangen würde, könnte ich niemals existieren und meine Angestellten bezahlen.

Aber noch heute unterrichte ich kostenlos und haue hunderte von Videos und Audios for free raus. Glaube mir, ich brauch das nicht machen um meine Workshops voll zu bekommen. Ich mach das weil ich die Anerkennung geniesse und helfen möchte. 

Ich habe so viele Künstlern und Fotografen dabei geholfen Trainer zu werden und habe ALLEN empfohlen zuerst ne Menge Content Gratis rauszuhauen. Zum einen um anderen zu helfen und zum anderen um zu zeigen was man kann. Das ist mehr als fair, denn nur so weiß der mögliche Teilnehmer was ihn auf einem Workshop erwartet. 
 

"Wer sein Wissen NUR kommerziell teilt, hat in der Trainerwelt nichts verloren".

workshop mallorca


FAZIT

  • ich wünsche mir mehr Trainer in der Szene (unter anderem weil ich selbst noch lernen möchte)
  • wenn du Trainer werden willst, hau erst mal viel freies Zeug raus um dich zu beweisen (ist auch ein super Training)
  • denk nicht nur ans Geld, das kommt plötzlich von alleine 
  • du hast eine Verantwortung, als bereite dich auf jeden Workshop 100% vor 
  • nur weil du viele Likes hast, bedeutet das nicht, dass du bereit bist Workshops zu geben


FACEBOOKGRUPPE
Ich habe mich entschlossen eine Facebookgruppe zu gründen. Diese ist für alle Trainer & Coaches bzw. alle die es werden wollen. Das ist denke ich eine super Chance sich auszutauschen. Bevor du beitrittst, lies dir die Gruppenbeschreibung durch. Hier geht es zur Gruppe KLICK 

Bitte schreibe mir nun noch deine Meinung zum Thema. Wie siehst du das? Hast du noch ein paar ergänzende Tipps? Ich freu mich sehr über dein Feedback. 

lg Calvin

ÜBRIGENS… hier findest du mein VIDEOTRAINING "MEIN WEG ZUM COACH"
http://meinwegzumcoach.de​

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Kommentare (51)

  • 28.02.2016 at 15:28 |

    Hallo Calvin.
    Sehe das genauso wie du. Der Wille Wissen vermitteln zu wollen und Anderen zu helfen ist auch für mich der Ansporn seid ich meinen Blog anfing.
    Darüber ist die von die erwähnte Anerkennung nur sehr gering die man dort bekommt.Aber die die es gibt freut mich jedes einzelne Mal.

    Das es Trainer gibt die Workshops geben und ihr Wissen nur gegen Geld vermitteln um des Geldes Willen finde ich auch nicht OK.

    Danke für deine Meinung zu diesem Thema die du mit uns teilst.

  • 28.02.2016 at 15:59 |

    Hi,
    Danke für BlogzEintrag.
    Ich hab dieses Jahr angefangen Fotografie grundlagenworkshops zu geben. Es haben mir immer einige gesagt, dass sie sofort in einen Workshop kommen würden, wenn ich den anbieten würde.
    Abgesehen davon, dass die genau dann nicht kamen, macht es einfach total Spaß Wissen zu vermitteln.
    Es befreit ungemein gar nicht ans Geld zu denken und nimmt auch den Druck, wenn der Workshop mal nicht voll wird.
    Ich fülle den dann immer mit Schülern.
    Und das Beste:bei der Vorbereitung lernte ich am meisten.
    Ich finds geil und würde die Reihenfolge auch für mich in Anspruch nehmen.
    Irgendwann schlägt das Karma zurück. Positiv!

    • 28.02.2016 at 17:58 |

      Toller Punkt: In der Vorbereitung lerne ich am meisten.
      So ist es… die höchste Stufe des LERNENS hat man beim vermitteln. DA lernt man am meisten.
      Und zum vermitteln gehört die Verbreitung

      lg Calvin

  • 28.02.2016 at 16:59 |

    Hallo Calvin,
    interessanter Beitrag. Ich bin schon etwas älter, mein Stativ habe ich irgendwann in den siebzigern gekauft, begonnen habe ich natürlich mit analoger Fotografie und vielen Stunden in der Dunkelkammer meines Vaters. Die Fotgrafie hat mich immer begleitet, in der Hauptsache Produktfotografie aber natürlich auch Menschen und Landschaften. Nach mehr als 10 Jahren als Tangolehrer kommt jetzt die workshop-Kombination Fotografie plus Tango. Dafür steht uns ein wunderschönes Herrenhaus in Mecklenburg zur Verfügung.
    Und wozu das Ganze? Das Herstellen von Kunsthandwerklichen Gegenständen ist ein einsamer Prozess, das Weitergeben von Kompetenz an interssierte Menschen eine wunderbare Sache. Wenn ich sehe, was meine Tangoschüler im Laufe der Zeit an Können mitnehmen bin ich einfach nur stolz, dass ich das vermitteln konnte. Und Preise werden ja vor den workshops festgesetzt, so dass man sich während des Ablaufs um die Teilnehmen kümmern kann.
    Was nun das Fotografieren angeht, stoße ich immer wieder auf Leute, die eine tolle Kamera haben und gar nicht so richtig wissen, was alles damit geht und was man in der Postproduktion herausholen kann. Deine Youtubeseite habe ich mir des öfteren angeschaut und letztendlich hast Du mit dazu beigetragen, dass wir (ich werde diese workshops mit einer ausgebildeten Fotografin zusammen geben)das Ganze in diesem Jahr beginnen werden. Berichte darüber wird es dann auf meiner Facebookseite und der Webseite geben. Also vielen Dank für Deine Berichte und kritischen Äußerungen, solltest Du einmal Interesse haben, so wäre unser worshport sicher auch eine interessante Location für Dich. Aber erstmal anfangen und dann schauen, wie´s weitergeht. Gruß aus Rostock

  • 28.02.2016 at 17:43 |

    Hallo Calvin,
    wirklich ein sehr interessanter Blogbeitrag mit dem ich mich identivizieren kann.
    Es gehört mehr dazu als nur das schnelle Geld zu wollen. Leidenschaft, der Wille Wissen zu teilen und der Mut sich auch der Kritik anderer auszusetzten, mit dem was man tut.
    Ich liebe es Trainer zu sein! Und die Zuschauermerken ganz schnell ob man wegen des Geldes etwas runter betet oder ob man voll dabei ist , andere mitreißen und begeistern möchte um die von dir angesprochene Anerkennung zu erhalten.
    Er wäre heute nicht da wenn ich nicht von Trainern wie dir dazu ermutigt worden wäre.
    Ein sehr schöner Beitrag den ich jetzt bei mir teilen werde. LG Laura Helena

  • Peter
    28.02.2016 at 18:31 |

    Interessanter Artikel. Ich selber arbeite gerade an einem Konzept für ein Seminar. Da ich mich in sämtlichen Punkten wieder finde, bin ich wohl auf dem richtigen Weg. Im Hauptjob habe ich längere Zeit Fachseminare gegeben – und das vermisse ich zur Zeit. Mein Wissen gebe ich natürlich gerne weiter – Youtube, etc. steht auch noch auf dem Plan. Am Ende wäre aber schon cool, wenn auch ein wenig Geld dabei rum kommt 😉 Ob ich jedoch einer dieser Trainer werde, von denen Du noch etwas lernen kannst…
    …sagen wir mal: Langzeitziel, ohne Garantie auf Umsetzung 😀

    Beste Grüße
    Peter

  • Fördy
    28.02.2016 at 18:40 |

    Dies ist ein Testkommentar.

  • 28.02.2016 at 18:50 |

    Hi Calvin,

    ein Tipp, den ich selbst anfangs nicht befolgen wollte, aber mittlerweile wirklich eingesehen habe: Gerade am Anfang viel Wissen kostenlos rauszuhauen… nur so kann man überhaupt von den Leuten als „kompetent“ wahrgenommen werden. Das bringt einem echt viel mehr Ansehen, wie wenn man im Gegensatz dazu auf den Markt kommt und gleich für alles Geld haben will. Das habe ich mir nun auch für meinen Blog vorgenommen, einfach mal „loszulassen“ und den Leuten etwas zu bieten. Spannender Beitrag!

    Gruß,
    Markus

    • 28.02.2016 at 18:54 |

      Yep, ein Blog ist eine super Möglichkeit. Müssen nicht immer Videos und klassische Tutorials sein.

      lg Calvin

  • 28.02.2016 at 18:58 |

    Hey Calvin!
    Juhuuu! Schon wieder ein Blog-Eintrag… *zwinker!*
    Ich bin auch schon mehrfach auf Personal-Coachings angesprochen worden und selbst das mich schon sehr gefreut. So langsam möchte ich mich auch mehr mit dieser Thematik beschäftigen. Ich finde Deine Ansichten hier vollkommen richtig.
    Und außerdem, wenn man kein Spaß an dem hat, was man macht (egal was es ist), ist man weder erfolgreich noch zufrieden und der Kunde schon mal gar nicht. Wie Laura Helena schon schreibt, die Leute merken einfach, was los ist… Und Spaß und Zufriedenheit sollten doch oberstes Ziel sein. Und wenn man dann auch noch Geld damit verdienen kann, umso besser! 🙂
    Im meinem Hauptberuf habe ich auch schon vielen Kolleginnen und Kollegen mein Wissen vermittelt und das stets mit Freude und Begeisterung. Und so etwas jetzt im Bereich Fotografie/Bildbearbeitung auf die Beine zu stellen, reizt mich total… Bin sehr gespannt! 🙂
    Herzliche Grüße,
    Biene B.

  • 28.02.2016 at 19:40 |

    Toller Beitrag und ich hoffe, dass sich das viele zu Herzen nehmen!
    Auch ich wurde schon nach Workshops gefragt, obwohl ich erst seit Juni/Juli 2015 fotografiere. Aber ich bin selbst noch am „lernen“ und würde mir daher nicht zutrauen Workshops oder Coachings zu geben. Und deswegen lass ich es auch!! Egal, wie viel Geld ich schon damit verdienen könnte. Vielleicht bin ich in ein paar Monaten soweit und kann es mir dann vorstellen, aber dann möchte ich es richtig machen und mir in meiner Sache sicher sein!

    Finde auch gut, dass du sagst, dass man erstmal etwas kostenlos weitergeben soll. Das machen nämlich sehr sehr wenige und da weiß man dann gar nicht so recht, was einen erwartet…oder ob man das wissen evtl nicht schon hat. Finde ich sehr schade. Alle wollen sie Likes und Anerkennung für ihre Bilder, wollen ihre Workshops voll bekommen und heulen rum, wenn die Workshops unbesucht bleiben und die Likes ausbleiben. Vielleicht sollten sie ihren „Fans“ auch einfach mal was zurück geben.
    Hier mal ein dickes Lob an dich und auch an Nina Schnitzenbaumer. Ihr macht das richtig toll. Bei dir Calvin war ich ja schon auf einem Anfänger Workshop letztes Jahr Anfang Juli und bei Nina kann ich mir dank ihrer tollen Videos mittlerweile sehr gut vorstellen mal zu einem Coaching zu gehen =)

    Liebe Grüße
    Maren

    Mary Eve Photography

  • 28.02.2016 at 19:59 |

    Hey, passende Worte wie immer und auch der Grund warum ich noch keine Workshops gebe. Obwohl ich viele Anfragen habe und auch man mich kennt sage ich immer das ich Worksops geben werde wenn ich so weit bin… Und es ist bei mir wie mit der Fotografie Geld spielt eine Rolle aber ist nicht vordergründig und kommt von alleine wenn man gut ist …

    Gruß Andy

  • 28.02.2016 at 21:54 |

    Schöööön, Calvin!
    Bei mir auf Platz 1: REISEN 🙂

  • 29.02.2016 at 08:07 |

    Interessanter Standpunkt,

    das ist der Grund, warum ich bisher nicht selber Workshops gegeben habe, sondern Referenten hole, die es garantiert beherrschen, dem Interessierten ihr Wissen zu vermitteln. Meiner Meinung nach, braucht es am Markt nicht noch mehr Workshops für 95,99 Euro inkl. Model etc.
    Ich finde Klasse statt Masse besser und dann sollte man zumindest anfangs lieber der Organisator sein, anstatt verzweifelt versuchen, irgendwas an dem Mann/Frau zu bringen, was man vielleicht nicht kann.

    Gruß
    Benni

  • 29.02.2016 at 09:51 |

    Hallo Calvin,
    ich finde deinen Artikel sehr ehrlich und direkt und denke du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Ich erinnere mich wirklich noch an die Zeit in der du z.B. auf „PSD-Tutorials“ in Foren kommentiert hast und jeder darauf gewartet hat das da von dir wieder irgendwas neues cooles kommt! Wer keine Freude am helfen und unterrichten hat, ist in dieser Nische definitiv fehl am Platz. Danke das du deine Gedanken zu diesem Thema mit uns teils!

  • 29.02.2016 at 10:39 |

    Hallo Calvin, meinen allerhöchsten Respekt für diesen Blogeintrag!
    Die meisten Menschen versuchen alles um Anerkennung zu erlangen aber kaum einer gibt es zu!
    In dem Blogeintrag ermutigst du junge Menschen dazu, eigene Wege zu gehen, nimmst aber auch kein Blatt vor dem Mund wenn es um heikle Dinge geht.
    Was mir an Dir besonders gut gefällt, ist, dass du bodenständig bist und geblieben bist. Du zeigst auf, wie du angefangen hast, auch Schwierigkeiten und Unsicherheit werden bei dir nicht unter den Teppich gekehrt.

    Vor ca. 5 Jahren begann ich mit Photoshop (wider willen *lach*) weil meine Lebensgefährtin dauernd von Photoshop gefaselt hat und mir immer wieder gezeigt hat was man damit machen kann. Mir war das alles viel zu schwer. (Ich nutzte damals Paint Shop Pro).
    Dann sah ich ein Bild von Dir in der Fotocommunity (da war ich damals noch aktiv). Ich schaute mir viele Werke von dir an und dachte, boah sowas möchtest Du auch mal können. Dann begann eine lange Zeit des experimentierens mit PS. Ich bearbeitete damals Bilder sehr extrem und nicht besonders gut (aus heutiger Sicht) und bekam immer wieder „auf die Fresse“. Ab irgendeinem Punkt, ich weiß nicht mehr genau wann es war, wurde ich süchtig zu lernen. (Bin ich heute noch). Ich schaute mir immer wieder Tutorials an, machte mir unendlich viele Notizen und bearbeitete tausende Bilder um zu lernen.

    Dann lernte ich 500px kennen und dachte OMG!!! So viele extrem geile Bilder hatte ich auf einem Haufen noch nie gesehen.
    Heute bin ich die aktuelle Nr.1 bei 500px, habe über 90.000 Facebook Fans auf meiner Fotografenseite.
    Weil mich ein Typ Namens Calvin Hollywood damals inspiriert hat!

    Ich habe mich mal in der Gruppe angemeldet, weil ich vielleicht den einen oder anderen Tipp geben kann.
    Ich gebe ab und zu private Workshops hier in Spanien (Ich lebe in Spanien) weil mich viele hier ansässige Kollegen darum bitten. Sie bezeichnen mich als „Crack“ und sehen zu mir auf, was ein komisches Gefühl ist, weil ich mich selber überhaupt nicht als „Crack“ sehe sondern immer noch im Lernprozess bin. Aber ich freue mich diebisch, wenn ich denen mit einfachsten Mitteln Wissen vermitteln kann, wo ich danach ein breites Grinsen von denen zurückbekomme, weil sie happy sind.

    Nein ich bin kein Trainer und auch nicht dafür geeignet, da ich es nicht mag vor größeren Gruppen zu sprechen, aber ich werde sicherlich irgendwann mal Workshops online stellen, aber dann auf spanisch, weil der Großteil meiner Fans hier in Spanien sitzen. Aber vielleicht kann ich in der Gruppe ab und an mal helfen.

    Meine Anerkennung hast du auf jeden Fall im höchsten Maße!!!!

  • 29.02.2016 at 10:56 |


    Leider ist so, wer sich eine tolle Kamera gekauft hat, fühlt sich berufen, einen Workshop zu geben. Nicht jeder ist geboren, Wissen einfach und dem Teilnehmer angepasst, zu vermitteln.

    Seit Jahren geben mein Partner und ich Thementagen/Abenden zu verschiedenen Themen rund um die Fotografie und Bildbearbeitung. Für uns wichtig ist, dass wir jeden Anlass akribisch vorbereiten und die Themen vorgängig durcharbeiten und die entsprechenden Locations suchen. Nur so können wir unseren Teilnehmern einen interessanten Tag/Abend bieten.

    Das Geld spielt auch bei uns eine untergeordnete Rolle, denn Geld mit Thementagen/Workshops zu verdienen ist hart verdientes Geld. Zum einen muss in die Kalkulation die Vorbereitung und Bereitstellen des entsprechenden Equipments berechnet werden und im weiteren sämtliche Kosten während der Veranstaltung (Models, Material, Studio usw.).

    Trotzdem, uns macht es Spass, unser Wissen an Fotointeressierte weiter zu geben und die aus den Thementagen entstandenen Bilder zu beurteilen.

    Dir Calvin wünsche ich noch manchen tollen Workshop. Weiter so!
    LG
    Judith

  • 29.02.2016 at 16:40 |

    Hi Calvin,
    ich habe mit Dir sozusagen angefangen Photoshop zu lernen und mich in Sachen Bildbearbeitung und Co. weiterzubilden. Nach ca. 2 Jahren konnte Ich meinen damaligen Chef überreden mir als Überstundenausgleich einen Workshop bei Dir zu bezahlen. Und Ich muss ehrlicherweise sagen, dass das Wissen, welches Du dort vermittelt hast mir zu 60 % schon mehr oder weniger vertraut war und nur ein paar Techniken so nicht im Internet zu finden waren, was schon mal zeigt, wie viel du deiner Community kostenlos gibst. Trotzdem war der Workshop das Geld, bzw meine Überstunden echt wert, unter Anderem auch weil Ich durch deinen kostenlosen Content so weit gekommen bin.
    Insofern gebe ich dir bzgl deines Blogeintrags uneingeschränkt recht, dass der finanzielle Erfolg dann meistens (nach viel Arbeit) von allein eintritt!

    Gruß

    Peter

  • 29.02.2016 at 18:07 |

    Hallo Calvin,
    ich bin üblicherweise der „stille“ Konsument Deiner Artikel, der sich nicht dazu genötigt sieht, zu allem seinen Senf dazuzugeben. Aber Dein heutiger Post hat mich dazu animiert, doch mal ein paar Worte zu hinterlassen.
    Seit ca. einem Jahr bin ich als Fototrainer bei der Knipsakademie in Freiburg tätig. Abgesehen von den von Dir bereits genannten Punkten (Anerkennung, Menschen helfen, Geld verdienen) kommt bei mir die persönliche Entwicklung dazu. Noch vor einem Jahr war es für mich kaum vorstellbar, als Trainer allein vor Menschen zu stehen und ihnen Wissen und Spaß zu vermitteln. Doch zwischenzeitlich macht es mir sehr viel Spaß und ich bin auch über meine persönliche Weiterentwicklung in diesem Bereich stolz.

    Grüße

    Chris

  • 29.02.2016 at 18:50 |

    Sehe ich 100% genauso. Man hat schon damals in der Schule gesehen, welcher Lehrer nur wegen dem Geld Lehrer ist und wer wirklich Bock drauf hat, seinen Schülern was beizubringen. Von denen hat man dann auch wirklich was gelernt. Daher denke ich, dass die die es zu 100% wegen dem Geld machen langfristig längst nicht den impact haben werden. Denn von Menschen, die nur dem Geld hinterher sind wendet man sich meistens ab. Von daher finde ich dein Aufruf mega cool.

    Ich kann das nur bestätigen. Es ist ein hammer Gefühl, wenn man am Ende sieht, dass die Leute ein paar Schritte weiter gekommen sind – unbezahlbar =)

  • 01.03.2016 at 05:10 |

    Wow, vielen Dank für das zahlreiche Feedback.
    Bin baff!!!

    lg Calvin

  • Jörg
    01.03.2016 at 17:11 |

    Hallo Calvin,
    ich sehe es ebenfalls zu 100 % genau wie du. Fotografie ist für mich Leidenschaft und da passt es für mich nicht sich vorrangig auf das Geld zu konzentrieren.
    Wenn man Workshops anbieten möchte muss man nicht nur über das entsprechende Fachwissen verfügen und es einer Person vermitteln können. Es ist für mich ebenfalls wichtig sich auf die unterschiedlichsten Menschen einstellen zu können und auf diese entsprechend zu reagieren. Ich denke da spielt noch viel mehr eine Rolle als nur das Fachwissen über den entsprechenden Workshop, ich möchte die Sozial- oder Pädagogischen und die didaktischen Aspekte auch nicht unterschätzen. Um sich darauf konzentrieren zu können bedarf es eines guten Konzeptes… deshalb warte ich lieber bis ich soweit bin …und das obwohl ich eine große Freude habe anderen Fotobegeisterten zu helfen und auch viel positives Feedback bekomme…welches ich natürlich genieße 🙂

    Gruß vom Jörg

  • Johannes Schmidt
    01.03.2016 at 21:46 |

    Toller Blogbeitrag Calvin,

    ich sehe das ebenso. Ich selbst habe das feste Ziel die Fotografie hauptberuflich zu betreiben, auch kann ich mir sehr gut vorstellen mein Wissen weiterzugeben.
    Aber dennoch ist es so, dass ich der Meinung bin selbst noch eine Menge lernen zu müssen. Mir würde es im Moment nicht im Traum einfallen direkt Trainings und Workshops für Geld anzubieten! Man sollte schon über deutlich mehr Wissen verfügen als die Workshop Teilnehmer, um wirklich einen Mehrwert für den Teilnehmer zu bieten. Und genau da hapert es bei vielen Anbietern!
    Ich habe aus diesem Grund ein Blog erstellt, auf dem ich kostenlos meine Erfahrungen und Tipps weitergeben möchte, um langsam in die Wissensvermittlung in diesem Bereich einzusteigen. Mit der Trainertätigkeit selbst habe ich in anderen Branchen bereits Erfahrung, aber gerade das Fachwissen möchte ich erst noch weiter ausbauen. Ich hätte sonst selbst ein schlechtes Gewissen Geld dafür zu verlangen.

    Ich denke man ist gut beraten sich immer vorher zu Fragen, ob man selbst bereit wäre für die eigene Dienstleistung zu bezahlen. Nur wenn man das ehrlich und ohne Wenn und Aber mit Ja beantworten kann sollte man von anderen Geld nehmen!

    Das gilt aber nicht nur bei der Trainertätigkeit, auch in der Fotografie selbst ist das so. Man sieht immer wieder Amateure, die einfach mal Hochzeitsfotografie gegen Bezahlung anbieten, das ganze aber zum ersten mal machen. Auch das finde ich sehr bedenklich, man sollte schon wissen was man tut, bevor man ein einmaliges Ereignis fotografiert wo es nachher keine Gelegenheit gibt etwas zu wiederholen. Man sollte klar kommunizieren das man das ganze zum ersten mal macht, damit auch der Kunde weiß woran er ist.

    Viele Grüße,
    Johannes

  • 02.03.2016 at 12:58 |

    Du sagst es, man muss es auch können.
    Ich selbst mache das auch, aber nur in einem Bereich, den ich sehr gut kenne. Gerade der Punkt, wissen gut rüberbringen ist sehr wichtig. Ich habe mal einen Workshop gemacht, in den ich rein ging und danach nichts neues wusste, wobei es der Titel sagte. ( Es waren bekannte Fotografen 😉 )

    Mir hat auch die Zeit bei der Bundeswehr geholfen, da ich dort, so wie du, Ausbilder war, nur bei einer richtigen Streitkraft 😉 Hier konnte ich lernen, wie man sein eigenes Wissen gut und strukturiert weitergibt.

    Zur Zeit bin ich wieder auf der Suche nach guten Workshop, da diese einem mal immer wieder was neues zeigen, wenn sie gut gemacht sind. Wenn man aber in den Fortgeschrittenen Bereich guckt, dann sieht es mit Workshops schon wieder sehr rar aus. Da bist du und noch Krolop und Gerst, die ich auch hammer finde.

    Vielleicht ergibt es sich mal, dass ich mal einen von dir besuche, bin ja oft in der Gegend. Na gut, Frankfurt,aber das ist ja ein Katzensprung.
    Alles gute und weiterhin wünsche ich dir viel Erfolg.

    Lg Michael

    • 02.03.2016 at 22:07 |

      Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg
      Danke für dein Feedback

      lg Calvin

  • 02.03.2016 at 22:17 |

    Hi Calvin

    Ein sehr interessanter Artikel und meine Anmeldung in der Facebook-Gruppe ist bereits erfolgt 🙂

    Schnelles Geld mit Workshops zu verdienen, ist ja relativ und funktioniert auch nicht immer so flink.
    Im Moment erarbeite ich gerade ein Konzept für Fotografie-Kurse, die speziell auf Senioren-Einrichtungen ausgelegt sind. Die Ausarbeitung kostet sehr viel Zeit…Recherchen und Überlegungen, was geht und was geht nicht? Welches „Programm“ spricht welche Einrichtung an? Bezahlen die Einzelpersonen oder die Einrichtung? Wie viel Zeit benötige ich, um ein gewisses Grundwissen zu vermitteln? Welche Vorteile hat dies für die Bewohner bzw. für die Einrichtung? uvm.
    Gespräche führe ich dann mit einem Geschäftsführer oder Einrichtungsleiter…der hat ja einen anderen „Blick“ auf meine Leistungen als es ein „normaler“ Einzelkunde tun würde…eine kostenlose Leistung würde diese Herrschaften sicherlich freuen, aber später da dann auf eine kostenpflichtige Leistung zu schwenken, stelle ich mir doch sehr schwierig vor.

    Du wirst sicherlich auch eine Planung für die Workshops/Tutorials machen…ohne geht das eher selten. Die Vorbereitungszeit wird oft nicht berücksichtigt…hab das schon bei Kollegen mitbekommen, bei denen ein 90 Euro-Seminar (für 6 Stunden!) als Abzocke deklariert wurde.

    Die Mentalität, Leistungen kostenlos zu erhalten, ist mittlerweile extrem ausgeprägt und das empfinde ich nicht immer als positiv. Bei kostenlosen Tutorials (z.B. auf YouTube) oder Apps lese ich oftmals Kommentare, bei denen ich denke, wie frech es doch ist, bei einer kostenlosen Leistung auch noch Zusatzwünsche zu äußern (ausgenommen natürlich, es wurde dazu aufgerufen!!)…diese sollten dann natürlich ebenfalls kostenlos sein.
    Ich sag’s mal so…ich bin da anders erzogen worden und ich wäre früher wahrscheinlich auch als Schnorrer oder Schmarotzer bezeichnet worden, wenn ich mal etwas „umsonst“ hätte haben wollen. Heute ist es Normalität…da wird es sogar gefordert und wenn ich mir dann erdreiste, für eine mehrstündige Leistung eine Rechnung zu schreiben, dann bin ich unten durch bzw. heißt es dann: „Du hast doch nur ein paar Bilder gemacht!“ Solch eine Entwicklung finde ich dann irgendwie traurig 🙁

    Also, das Geld verdienen hat für mich schon eine gewisse Priorität, aber hauptsächlich möchte ich doch meinen Teilnehmern etwas bieten und sei es nur, dass sie aus ihrem Zimmer herauskommen, eine neue Perspektive auf die Welt bekommen, ein neues Hobby entdecken, Spaß haben oder vielleicht sogar feststellen, dass ihr Zimmernachbar ebenfalls gerne fotografiert! Das Fotografieren kann eben auch eine therapeutische Wirkung haben…da spielt ggf. das nebenbei vermittelte Fachwissen sogar eine Nebenrolle 🙂

    Bei einem bin ich mir sicher…wir Menschen sind doch alle darauf aus, gelobt zu werden = Anerkennung ist letztlich für jeden wichtig. „Bauchstreichler“ bauen mich auf, bestätigen mich und geben mir ein positives Gefühl…wunderbar!!! 🙂

    Ich bin gespannt auf den Austausch in der Gruppe und auch dankbar dafür, dass Du immer wieder tolle Ideen hast, die eben diese speziellen Gruppen zusammenbringen!

    Danke, Calvin

    Liebe Grüße
    Bianca

  • Maximilian
    03.03.2016 at 13:03 |

    Hey Calvin,

    ich bin neu in dieser Fotografie-Sache und observiere alle Profi Fotografen und haue mir sozusagen so viel freies Wissen wie es geht rein damit ich selbst zum besseren werde obwohl ich noch nicht mal eine DSLR habe. Ich finde dass du eine starke Persönlichkeit hast, viele haben noch nicht mal eine. Und hier kommen wir wieder mit dem Geld, viele wissen einfach nicht was sie wollen und lassen sich so beeinflussen von der Umgebung/Umwelt dass Ihr Leben vorbestimmt ist. Aha er macht gute Workshops aha er verdient Geld, ahaaa jetzt mache ich das auch!! So in der Richtung. Die Welt wäre besser wenn nicht jeder vor sich weg rennen würde und mal die Eier hätten ihre Werte mal nachzugehen. Menschen versuchen damit Rechenschaft zu „bekommen“ in dem sie die Werte der Gesellschaft nachgehen also viel Geld machen zu wollen bla bla bla aber was ist davon „ECHT“.

    Bei dir habe ich diesen „Echtheitsfaktor“ oder wie man das nennt „Echtheitsausstrahlung“ gespürt und seit dem folge ich dich.

    PS: des wäre doch ein guter Podcast-Thema: Der Tod, viele haben ja schiss, dass sie nichts erreichen bevor sie sterben, aber vergessen dabei was „echt“ ist.

    Cheers,

    Max

  • Annemarie
    03.03.2016 at 13:09 |

    Ich habe selbst mal einen Workshop gegeben. Ich wurde darum gebeten und hatte gleichzeitig auch Spaß daran etwas zu zeigen und Wissen zu vermitteln. Aber ich habe das in einer bekannten Gruppe (Fotoclub) ohne Bezahlung gemacht. Das würde ich auch jedem Raten der Workshops o.ä. abhalten will. Damit bekommt man ehrliches Feedback und vor bekannten Gesichtern tut man sich erstmal leichter als vor „Kunden“.
    Drei Workshops an denen ich teilgenommen habe waren schlecht. Wirklich erstaunlich mit welcher Vorbereitung und Zielsetzung Workshops angeboten werden und wie niedrig hier die Hemmschwelle ist, Leuten für „durch die Gegend laufen“ Geld abzunehmen. Ich meine hier nicht das Wissen. Die Vermittlung war schlecht, das Lernziel nicht bekannt, die Hilfsmaterialen nicht vorhanden.
    Mittlerweile schaue ich mir sehr genau an was Ziel des Workshops ist, ob zeitliche und thematische Strukturen dokumentiert sind. Ich schaue auch was derjenige so in Foren o.ä. macht. Natürlich ob es Beispiele auf YouTube gibt. Im Umkehrschluß sollte das der Presenter auch bereitstellen. Fragt diese Info ab bevor ihr zahlt.
    Im beruflichen Umfeld veranschlage ich für ein Stunde Vortrag einen Tag Vorbereitung. Selbst wenn man die Materie aus dem FF beherrscht.

    @Teilnehmer: Fordert die Leute, fragt Informationen (vorher) ab und gebt ehrliches Feedback (und zwar nicht erst wenn alles vorbei ist)
    @Presenter: holt euch Feedback, setzt es um, nehmt eure Kunden ernst, bereitet euch gründlich vor, auch in Zeiten von Smartphones und Tablets hat eine Stichwortliste und ein Konzept noch eine Berechtigung

  • 07.03.2016 at 14:09 |

    Wow, ich hätte nicht mit so viel Feedback gerechnet.
    Ihr seid echt super!

    Vielen Dank zusammen, sehr motivierend.

    lg Calvin

  • […] extrem über eine positive Bewertung freuen, wenn dir der Podcast gefällt. Siehe Blogeintrag: http://calvinhollywood-blog.de/2016/02/28/ich-geb-jetzt-mal-workshops-schnelles-geld/ Hier geht’s zur Facebookgruppe: https://www.facebook.com/groups/trainerundcoaches/ Hier noch […]

  • 11.03.2016 at 20:13 |

    Hi Calvin,

    danke für diesen tollen Beitrag. Ich gebe selber Workshops für Anfänger bis zum Profi und finde es unglaublich toll, welch tolles Netzwerk man bekommt, wenn man Workshops macht. Klar kosten meine Workshops auch gutes Geld, aber dafür bekommen meine Teilnehmer auch enormes Wissen vermittelt. Bis bald. Lights on. Walk On 😉

    Liebe Grüße aus Linz/Österreich

    Werner

  • Malte
    12.03.2016 at 20:44 |

    Hallo Calvin,

    ich gehe mit dir konform, auch teile ich deine Reihenfolge

    1. ich will anderen Menschen helfen
    2. ich möchte Anerkennung
    3. ich möchte damit Geld verdienen.

    Hieraus ergibt sich aber auch eine Verantwortung. Die Verantwortung, Wissen zu teilen welches „Hand und Fuß“ hat. Leider treten in der letzten Zeit immer mehr „Trainer“ in den Markt ein, die über keinerlei Qualifikation verfügen, eben dies zu tun. Sei es über Ausbildung oder über anerkannte Veröffentlichungen (Tutorials, Training, Bücher, Werke).

    Jetzt könnte man schreiben, dass der Markt dies regelt, dennoch sind die „auf der Suche nach Wissen“ erstmal an einen Trainer geraten, der Inhalte falsch oder mangelhaft transportiert. Ok, der Kunde / Teilnehmer ist zufrieden, da er nicht weiß, was alles falsch vermittelt wurde. Ein Beispiel sind Aussagen wie: „Ist der Studioblitz zu hell? Dann mach deine Blende weiter zu!“ – jeder Fotografenlehrling weiß spätestens nach den ersten Ausbildungsmonaten, das dies zwar ein „Weg“ ist, jedoch ein falscher weg, da die Blende nun eine andere Funktion in der Fotografie hat.

    Von fehlenden pädagogischen Qualifikationen möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen.

    Ich würde mir wünschen, das Teilnehmer mehr Fragen stellen würden, auf welcher Basis der jeweilige „Trainer“ die Berechtigung zu „unterrichten“ nimmt – unabhängig anerkannter Trainer zu denen auch Calvin, Pavel etc. zählen, sollte eine fotografische Mindestqualifikation (Geselle / Meister), bzw. eine Mindestausbildung im Bereich der Pädagogik (Studium, Ausbildereignung, etc.) vorliegen.

    Auch sollten Trainer über regelmäßige Fortbildung (Besuch anderer Trainings – hierfür sollte sich niemand zu schade sein) verfügen, um up to date zu sein!

    Dies würde nebenbei den Zweck der Marktbereinigung erfüllen, weil eben nicht mehr jeder „mal eben Trainings“ anbietet.

    Wissen weitergeben: Gern und viel! Auch gern ohne kommerziellen Hintergrund! Aber bitte keine Falschinformationen die Anfänger auf den falschen Weg führen.

    Viele Grüße
    Malte

  • 16.03.2016 at 07:16 |

    Hallo Calvin!

    Vorweg: ich bin ein Riesenfan deiner Arbeit! 🙂 Danke dafür! Du bist sehr inspirierend, deine direkte Art find ich super und dein Blog liest sich wunderbar. Besten Dank!

    Ich pflichte dir mit deinem Beitrag bei! Sehe das auch so!
    Ich freu mich immer total, wenn jemandem, den ich etwas erkläre, der sprichwörtliche Knoten aufgeht. Das Funkeln in den Augen beim Aha-Moment. Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man Leuten helfen kann. Das treibt auch mich an!

    Einer meiner Vorredner in den Kommentaren erwähnt auch die persönliche Weiterentwicklung – auch das ist für mich einer der Hauptantriebsfedern! Ich fange gerade erst an mich vermehrt auf Trainings und Workshops zu konzentrieren – die Jahre davor hab ich das immer vereinzelt und im persönlichen Face-to-Face-Coaching gemacht. Vor allem weil ich Angst hatte vor vielen Leuten zu sprechen. Aber neugierig war ich schon immer darauf. Und jetzt hab ich beschlossen, es einfach zu lernen – es einfach zu tun. Manchmal dauert es eben seine Zeit bis man soweit ist. Das muss man sich eben auch zugestehen und mit sich selbst Geduld haben.

    Das schnelle Geld ist Workshops halten für mich in keinster Weise. In den Workshops steckt so viel Vorbereitungszeit, dass von „schnell“ gar nicht die Rede sein kann. Ich verbringe derzeit sehr sehr sehr viel Zeit vorm Computer, um die Unterlagen alle ins Web zu bringen und ordentliche Workshops zusammenzustellen. Es ist viel Arbeit, aber es macht auch mindestens genauso viel Spaß! 🙂 …

    Und damit wären wir schon bei der dritten Triebfeder: ich möchte etwas tun, das mir Spaß macht! Und zwar so richtig. Meine Leidenschaft für das Künstlerische und Kreative mit meinen Mitmenschen teilen, weil ich finde, dass schöpferisches Tun das Leben bereichert!

    Würde mich sehr freuen mich mit anderen Trainern zu vernetzen!

    Alles Liebe,
    Nela

  • 23.03.2016 at 14:04 |

    Hallo Calvin,

    ich danke Dir für diesen Artikel. Sicher kannst Du dich noch erinnern, als Du hier in Regensburg, an unserer Schule für Fotografen Azubis einen Workshop gehalten hast. Inzwischen waren Laura Helena und andere namhafte Trainer bei uns und sind in deine Fußstapfen getreten. Sie alle haben Ihr Wissen, wie Du damals, kostenlos an Foto Azubis weiter gegeben. Heute ist es hart die Ausbildung zum Fotografen zu absolvieren. Angefangen von der extrem schlechten Bezahlung hin zu den Arbeitsbedingungen etc. Es braucht schon eine Menge Eifer und Biss drei Jahre seines Lebens dafür zu investieren.
    Wir Lehrer und auch die Schüler sind froh über Eure Passion und Euren Einsatz der manchmal mit hohem Tribut bezahlt werden muss. Allerdings sind gerade eben auch sehr viele „Trainer“ unterwegs, die eher ans schnelle Geld denken, als an das, was die Fotografie eigentlich ausmacht. Leidenschaft! Und an all diese unterstreiche ich Deinen Appell!

    Ich wünsche Dir alles Gute und würde mich freuen, Dich mal wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

    Beste Grüße,

    Michael

  • Dennis
    20.06.2016 at 09:24 |

    Servus Calvin,

    ich habe bereits sehr viel Geld in Trainings investiert.
    Die meisten sind wirklich enttäuschend, 2 waren sogar so schlimm das ich es mir nicht bis zum Ende anschauen konnte.

    Ich bin jetzt dazu übergegangen mir ein Video 2 Brain Abo zu besorgen.
    Da fährt man um ein vielfaches günstiger und lernt verschiedene Trainer kennen.

    Ohne den Trainer zu kennen kaufe ich mir keine 50€ DVDs mehr, da bin ich schon so oft auf die Nase gefallen.

    Gestern bin ich bei V2B auf dein „Photoshop ist leicht“ Tutorial gestoßen und genau so stelle ich mir ein Video-Kurs vor.
    Es ist so gut zu wissen, das sich ein Profi wie Du einer bist, auch PostIts an sein Bildschirm geklebt hat weil es ihn anfangs verwirrt hat.

    So viele geniale Tipps und die Art wie Du die Grundlagen für Anfänger verständlich erklärst.
    Die Farblehre, das Smartobjekt als Verpackung etc..

    Ich werde mir alle deine Videos bei V2B anschauen!

    Nach solch einem Tutorial habe ich lange gesucht.

  • 27.06.2016 at 15:16 |

    Hi Calvin…
    Supergeil geschrieben. Habe dich erst per Zufall auf YT gesehn.
    Endlich mal ein Speaker der zu seinem Dialekt steht…. lol …
    Spass beiseite.
    Du hast es hier sehr deutlich und verständlich geschrieben.
    Geld darf die die Hauptmotivation sein.
    Ich mache Grafikworkshop bei „alten“ Leuten und Senioren. Und merke, wie geil diese Art des Arbeitens ist, und wie die Leute, auch im hohen Alter noch das Wissen aufsaugen.
    Arbeite zwar in meinen WS nicht mit PS sondern mit Gimp, aber ist ja die Selbe Branche.
    Daher, Hut ab vor deiner Einstellung

    Kollegialen Gruß
    Rolf

  • Markus
    28.06.2016 at 19:52 |

    Hey Calvin,

    danke für deinen Artikel. Ich bin nebenberuflich und leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Mir bereitet es eine solche Freude mit meiner Kamera zu arbeiten und meine Werke zu teilen. Sollte ich irgendwann in die königliche Lage kommen, mein Wissen weitergeben zu dürfen, dann ist es in erster Linie, Wissensvermittlung. Ich arbeite gerne mit Menschen und freue mich wenn ich Anderen helfen kann. Natürlich freut man sich wenn man auch Geld verdient ;). Aber steht ganz klar an hinterster Stelle. Denke auch, dass man das merkt, warum jemand Workshops gibt. Bin überzeugt, dass deine Konzept das Richtige ist.

    Viele Grüße

    Markus

  • Kai
    29.06.2016 at 12:13 |

    Hi Calvin,

    endlich mal Jemand der sagt/schreibt wie es ist. Ich selbst fotografiere nur nebenbei und bin eigentlich Student für Design (habe dort auch Fotografie als Studienbereich). Ich merke in meinem Umfeld wie schwer es einigen fällt und man hat auch nicht immer Lust sich ein Tutorial nach dem nächsten auf YT anzuschauen. Inzwischen spiele ich mit dem Gedanken Workshops auf kleineren Cosplayconventions für andere Hobbyfotografen zu machen die nicht die Möglichkeit haben sich studienbedingt Wissen anzueignen.

    Da ich keine Ausgaben an sich habe (außer Zeit aber man macht es ja gerne) will ich diese Workshops für umsonst anbieten. Aus meinem Umfeld kamen schon die ersten Schreie von wegen „Du musst aber dafür Geld nehmen!“ und ich bin echt froh hier jetzt sehen zu können das ich mit meiner Ansicht, das Geld nicht alles ist, nicht alleine dazustehen 🙂

    Du bist das perfekte Beispiel wie ein Mensch mit Erfolg umgehen sollte (nämlich auf dem Boden zu bleiben und auch an die Kleinen zu denken)
    Dafür möchte ich dir danken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kai

  • Carsten
    29.06.2016 at 16:09 |

    Hi Calvin,
    ich bin schon ein etwas älteres (aber noch gut erhaltenes ;-)) Baujahr (1960)und muss dir ganz ehrlich sagen, dass deine Performance, deine unglaubliche Power, Begeisterung, Neugier und Authentizität auf mich mega mega ansteckend wirkt! Nicht zuletzt dein Dialekt, der mich an meine Studienzeit in Heidelberg erinnert ;-). Von dort aus bin ich noch als Rechtsreferendar nach der Wende ständig nach Leipzig gereist und habe Vorträge über Vorträge gehalten; heute würde man sagen „gecoacht“. Mir war und ist immer wichtig, nicht nur selbst erlerntes und eingepauktes Fachwissen sondern insbesondere persönliche Erfahrungen zu vermitteln. Seit einigen Jahren bin ich auch als Mediator, Familienmediator und Wirtschaftsmediator tätig und erlebe persönlich, welch unglaublichen Schub es auch einem selbst bringt, sich mit diesen „soft skills“ intensiv auseinanderzusetzen. Ich habe mir auf diese Weise völlig neue Welten erschlossen und brenne darauf, noch besser zu werden.

    Seit ich mich in Sachen Fotografie – insbesondere mit Deinen Tutorials und von Ben – stärker engagiere und auf einem Business Event mal nebenbei fotografiert habe, weil ich die Kamera nicht im Auto liegen lassen wollte, bin ich plötzlich auch als Fotograf gefragt, was ich mega geil finde, Kreativität nicht nur im stillen Kämmerlein am Wochenende sondern auch publikumswirksam ausüben zu können (Bilder bei BVMW Leipzig auf fb veröffentlicht). Auslöser waren 2 Bilder. Diese Woche hatte ich mein erstes Auftragsshooting für ein Firmenportrait.
    Ich möchte Dir einfach mal Danke! sagen.

    Beste Grüße aus Leipzig
    Carsten

  • 11.08.2016 at 20:23 |

    Super Thema! Sehe ich genauso. Dale hatte recht. Das wichtigste für Menschen ist das Streben nach Anerkennung. 😉
    Deine 3 Gründe sind super formuliert. Für mich kommt noch hinzu, dass es so spannend ist selbst zu lernen. WEIL man oft so unterschiedliche Teilnehmer hat. Das macht extrem viel Spaß und bringt einen auch oft weiter.

    Freue mich auf die FB Gruppe, freue mich auf dein Seminar „Workshops geben“
    LG aus Graz

  • Jörg
    18.08.2016 at 09:44 |

    Klasse Thema und sehr interessant zu lesen.

    Danke.

    Weiter so.

    Gruß,
    Jörg

  • 21.10.2016 at 17:59 |

    Hallo Calvin,

    ich erinnere mich sehr gut, als ich vor über 20 Jahren Kurse an der örtlichen Volkshochschule gegeben habe. Damals war alles noch analog. Ein herrliches Gefühl war es immer, wenn die „Aufwandsentschädigung“ (mehr war es nämlich nicht) überwiesen wurde und auf dem Konto zu sehen war. Besser aber war der Spaß, den ich damals schon daran hatte. Aus den verschiedensten Gründen habe ich irgendwann aufgehört. Bis „Mein Weg zum Coach“ auf meinem Bildschirm aufblitzte. Ich arbeite nun daran, das Ganze wieder aufleben zu lassen. Das muss und will ich dann so gut ich kann präsentieren. Um wieder Spaß daran zu haben. Um anderen etwas beizubringen. Um selbst weiter zu lernen. Und vielleicht auch, um ein bisschen Geld zu verdienen. 😉 Ich werde Dir weiter folgen…

    Liebe Grüße aus dem Norden
    Michael

  • 22.10.2016 at 00:49 |

    Hallo Calvin,

    ich gebe dir absolut Recht! Geld ist nicht alles und wenn man in erster Linie danach strebt Wissen zu vermitteln und dies auch gut macht, wird man irgendwann von selbst belohnt. Ich biete in Frankfurt selbst Workshops an und mache dies zum Teil sogar völlig kostenlos. Insbesondere Leute denen es finanziell eher nicht so gut geht freuen sich sehr über meine Kurse und empfehlen mich gerne weiter. Meistens bekommt man sogar ein ganz vernünftiges Trinkgeld, sodass man es letztendlich nicht ganz umsonst gemacht hat und beide Seiten davon profitieren. Ich teile deine Einstellung zu 100%!

    Beste Grüße aus Frankfurt
    Patrick

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