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Mai
21

Warum fotografierst du?

Autor: Calvin Hollywood // Geschrieben in: News

Warum fotografierst du?

Hallo zusammen

Hast du dir folgende Frage schon mal gestellt:

"Warum fotografiere ich?" 

Konntest du sie, ohne lange zu überlegen, beantworten? 

Genau diesem Thema will ich mich heute widmen.

Ich schreibe dir meine persönliche Einstellung und habe zudem noch einige hilfreiche Tipps für dich. 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. 


WARUM FOTOGRAFIERE ICH? 
Wie oft hast du dir diese Frage schon gestellt? Wann hast du dir diese Frage gestellt? Ich wette es gibt unzählige Fotografen, die nicht mehr wissen warum sie überhaupt fotografieren. Nein, ich weiß es! Es gibt sehr viele Fotografen, die definitiv nicht wissen warum sie fotografieren. 
 

GEWOHNHEIT UND ALLTAG
Meistens trifft es die erfahrenen Fotografen. Sie fotografieren aus Gewohnheit bzw. die Fotografie bestimmt ihren Alltag. Wenn du solche Fotografen fragst wie es begonnen hat, antworten sie meistens mit:
"Leidenschaft und Spaß". 

Wie ist es bei dir? Freust du dich noch aufs Fotografieren oder machst du es einfach nur? 
Wie sehr freust du dich aufs Fotografieren?
 

BERUF ODER HOBBY
Mit Sicherheit spielt es eine Rolle ob wir die Fotografie beruflich ausüben oder nur zum Hobby betreiben.
Der Hobbyfotograf hat seinen festen Beruf und betrachtet die Fotografie oft als Ausgleich. 
Der Berufsfotograf hat die Fotografie täglich vor sich, und widmen sich in seiner Freizeit oft anderen Dingen. 
 

SICHTWEISE
Bevor ich dir nun meine Sichtweise vermittle und auch ein paar Tipps gebe, möchte ich zunächst mal auf meinen Standpunkt eingehen. Ich selbst bin Trainer und Fotograf. Ich fotografiere ca. 2 bis 3 mal die Woche beruflich und jeden Tag zum Spaß

Daher nimmt nicht jeden Tipp oder jede Aussage zu wörtlich. Da du dich in einer anderen Position befindest, muss nicht jeder Tipp auf dich zutreffen. Dennoch wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen und auch eine Menge Inspiration. 



ICH FOTOGRAFIERE AUS FOLGENDEN GRÜNDEN…
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass vielen sicherlich nicht mehr bewusst ist warum sie fotografieren. Du denkst du gehörst nicht dazu? Dann lies dir die folgenden Punkte mal in Ruhe durch. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere Punkt dabei ist, welchen du nicht bewusst praktizierst. 


Anerkennung
Fast keiner von uns fotografiert nur für sich selbst. Nicht mal die Hobbyfotografen! 
Während der Berufsfotograf meistens für Kunden fotografiert, fotografiert der Hobbyfotograf für die Anerkennung. 
Glaubst du nicht? Deine Bilder müssen nur dir gefallen? Quatsch! 
Wenn dem so ist, wieso zeigst du deine Bilder dann anderen Leuten? (Fotocommunitys, Facebook usw.)

Wir freuen uns über Lob und Anerkennung. Das macht uns stolz und motiviert uns. 
Wir haben dadurch mehr Spaß an der Fotografie. 

TIPP: Genieße positives Feedback, welches du bekommst.Drucke dir die positiven Anmerkungen aus, feier sie und erfreue dich daran. Nimm dir negative Kritik nicht zu sehr zu Herzen, aber ignoriere sie nicht. Du brauchst sie auch für deine Entwicklung. 

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Entwicklung
Stehst du am Anfang der Fotografie oder besitzt du schon jahrelange Erfahrung? Egal wo du dich befindest, du hast IMMER die Möglichkeit dich noch zu entwickeln. Ich liebe es mir etwas anzueignen und wenn ich mein Ziel erreicht habe macht mich das stolz und ich bin motiviert. 

TIPP: Beobachte andere Fotografen und bleibe nicht nur in deinem fotografischen Bereich. Wenn du Landschaften fotografierst, probier auch mal People. Wenn du Architektur fotografierst, probier auch mal Still-Life usw. Setz dir selbst Herausforderungen, welche du dann meisterst. 

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Kreativität
Mit der Fotografie und der Retusche haben wir die Möglichkeit extrem kreativ zu sein. Ich liebe es Bilder zu erschaffen, wie es sie in der Realität nicht gibt. Wir können uns mit unseren Bildern ausdrücken und sind in der Lage unserer Phantasie freien Lauf zu lassen. 

TIPP: Hast du schon mal ein bestimmtest Thema umgesetzt? Ein Gedanke, den du schon lange mit dir trägst? Tu es!!!! Gib Gas und brich auch mal die Regeln. 

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Spaß
Es gibt leider sehr viele Fotografen, bei denen der Spaß auf der Strecke bleibt. Gerade wenn das der Fall ist, leidet auch der Umsatz. Ich bin der festen Überzeugung: "Je mehr Spaß wir haben, umso besser sind wir". Daher ist es, gerade für Berufsfotografen, wichtig Spaß zu haben. 

TIPP: Fotografiere so oft es geht freie Projekte. Lass dich von anderen Inspirieren und verwirkliche dich. Du hast keine Zeit dafür? Dann NIMM SIE DIR

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Kommunikation
Der letzte Punkt trifft wohl eher im Peoplebereich zu. ICH selbst fotografiere unheimlich gerne Menschen, um diese kennen zu lernen. Ich liebe es mehr über sie und ihren Beruf zu erfahren. Es ist unglaublich wen ich schon alles durch die Fotografie kennen lernen durfte. 

TIPP: Suche dir Menschen, die dich interessieren und schreibe sie an. Frag nach Kooperationen und tausche dich dann mit ihnen aus. Bei jedem Shooting kann ein Kontakt entstehen, der dich beruflich weiterbringt oder sogar zu einer Freundschaft führt. 

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FAZIT
Ich würde mich freuen, wenn du über die heutigen Zeilen nachdenkst.
Ich würde mich freuen, wenn du dir immer wieder mal die Frage stellst: "Warum fotografiere ich?". 
Bist du noch auf dem richtigen Weg oder entfernst du dich von ihm? 
Wie sieht es bei dir aus? Fühlst du dich mit dem heutigen Blogeintrag angesprochen? 
Hast du noch einen Tipp oder weitere Information? 
Ich freu mich auf dein Feedback. 

lg Calvin



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Kommentare (36)

  • 21.05.2015 at 19:33 |

    Man Calvin…..diese Bilder wieder!!!

    Unglaublich, die sind hammermässig stark!

  • 21.05.2015 at 19:51 |

    hey hey…

    Die Frage warum ich fotografiere hab ich mir ehrlich gesagt noch nie gestellt. Finde diese Frage ansich auch relativ irrelevant. Denn im Prinzip könnte man alles in Frage stellen was man tut oder tun möchte. Aber um die Frage zu beantworten. Ich Fotografiere weil es unteranderem mein Beruf, Leidenschaft, Ausgleich und Leben ist. Irgendwann hat jemand eine Stärke von mir erkannt und diese habe ich weiterentwickelt. Natürlich könnte jetzt jemand diese Stärke in frage stellen. Aber das wäre eine Grundsatz Diskussion. Fotografieren ist einer der wenigen Sachen bei den man alle Emotionen fühlen kann. So jedenfalls meine Meinung. Man kann sich zurück lehnen und den Augenblick genießen. Man kann bei Shooting`s Adrenalin fühlen. Man kann sich kreativ austoben. Dies konnte ich bisher nicht bei anderen dingen erfühlen. Zumindest nicht so das man es steuern kann.

    Dennoch ein sehr schöner Blog Beitrag um sich mal wieder mehr Gedanken zu machen.

    Lg Schaarschmidt ART

  • 21.05.2015 at 19:59 |

    Hi Calvin Hollywood!

    Danke für deinen Blogeintrag, und ja ich fühle mich angesprochen, – Du inspirierst mich und hast mich zur Fotografie und Bearbeitung gebracht, dafür möchte ich mich bei Dir bedanken. Auch für Deine tollen Blogs und die Weiterhilfe deiner freien Tutorial sprechen meinen grössten Dank aus. Ich FOTOGRAFIERE mit Leidenschaft, und bearbeite mit sehr viel Herzenergie die Bilder, und ich liebe es wenn ich Menschen glücklich und dankbar sehe wenn ich Sie mit meinen Bildern begeistern darf und dann noch ihr Strahlen der Augen wahrnehmen darf, sooo schön! Denn jedes Bild sollte einen Menschen schöner darstellen, als er in Wirklichkeit ist, ist mein Motto. und mit diesem arbeite ich.
    Ich hoffe dass Du so weitermachst wie bisher, – Du gibst uns so viel Motivation und Inspiration und hilfst uns wirklich sehr viel weiter, dafür DANKE DANKE DANKE!!!!!
    Deine Bilder sind der Hammer!!!
    Würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich vom Meister Feedbacks bekomme, – einige meiner Bilder stelle ich auf Facebook ein…https://www.facebook.com/pages/Chris-Kaltenecker-Photography
    Alles Liebe und ganz viel Erfolg weiterhin, Liebe Grüsse aus Österreich
    chris kaltenecker photography

  • 21.05.2015 at 20:13 |

    Hi Calvin,

    Fotos halten die Zeit für eine Hundertstel Sekunde an. Man kann gewisse Momente einfrieren und festhalten das fasziniert
    mich an der Fotografie.

  • 21.05.2015 at 20:22 |

    Ich habe mir genau diese Frage gestellt und sie mir beantwortet. Kann allerdings nicht mit deinen Videos mithaltenhttps://www.youtube.com/watch?v=a7rKjQ4aM-o

  • 21.05.2015 at 22:50 |

    Paul Ripke hat es ganz gut gesagt, wie ich finde und kann mich dem nur anschließen.
    „Ich finde Menschen interessant und durch die Fotografie kann
    ich für einen kleinen Moment ein Teil werden.
    Habe aber immer die Freiheit zu gehen wann ich will.“

    Die spätere Retusche ist für mich Entspannung pur.
    Musik an und los gehts, da vergesse ich alles.

    Sehr schöner Beitrag.
    Schöne Grüße
    Stefan

  • Coloursofnature.Me
    21.05.2015 at 23:38 |

    Ja, warum fotografier ich?
    Ich finde das ist eine gute Frage, die mich gerade echt anregt zum denken. Fotografieren ist so einfach und geht so schnell. Wenn es gute Bilder werden sollen, dann finde ich ist es nicht mehr so einfach. Ich bin 18 und seit einem halben Jahr habe ich eine
    Canon und seitdem zieht es mich regelmäßig raus in die Natur. Das ist eines der Dinge, warum ich fotografiere. Sobald sich ein geiler Moment ergibt, Kamera an und versuchen das bestmögliche herauszuholen. Die Ergebnisse sind teilweise echt traumhaft. Auch in der People Fotografie bin ich ein wenig aktiv. Und es ist immer wieder erstaunlich wie schnell ich mich da entwickle. Ich denke, das ist es auch warum ich fotografiere. Wie die Bilder von Mal zu Mal besser werden. Natürlich habe ich nur die einfachsten Mitteln zur Fotobearbeitung. Für wirklich kreativ sein reicht es da nicht ganz aus, aber es ist Wahnsinn, wie viel nur ein paar Veränderungen, Zb Kontraste, wirken. Wen ich mir deine Bilder anschaue dann denke ich, sowas will ich auch können! Aber im Moment fehlen mir die Mittel. Ich denke ich fotografiere auf jeden Fall um Anerkennung zu bekommen! Aber auch um Momente festhalten zu können ODER vor allem MEINE Sicht der Dinge zu zeigen! Details die andere gar nicht wahrnehmen, das ist nebenbei auch ein wertvoller Nebeneffekt, dass ich alles um mich herum anders wahrnehme und meine Sinne für das Schöne der Natur oder an den Menschen stärker werden.
    Aber irgendwann komme ich woder zu dem Punkt, dass ich sage, wofür mache ich das alles? In zehn Jahren interessiert es keinen mehr und die abertausende Fotos die ich bis dahin machen werde, werde ich kaum noch einmal anschauen. Das ist das einzige was mich immer wieder ein Stück traurig macht.

    Viele Grüße
    Lisa

    • 22.05.2015 at 07:46 |

      Hallo Lisa,

      ich finde deinen letzten Absatz etwas traurig und möchte gerne eine andere Sichtweise darauf lenken.

      Ich selbst Fotografiere jetzt ungefähr 9 Jahre und habe in der Zeit VIELE Fotos gemacht. Mit der Zeit wurden die Bilder besser Anspruchsvoller und ich habe immer gezielter Fotografiert oder Dinge in Szene gesetzt.

      Dennoch schaue ich mir immer wieder meine ganz alten Fotos an und freue mich enorm darüber wie stark ich mich weiterentwickeln durfte. D.h. an der Stelle liegt es an dir ob du die Bilder noch einmal anschaust oder nicht. Mit Sicherheit entstehen auch jetzt schon Fotos die dir in ein paar Jahren noch extrem gut gefallen.
      Diese würde ich dann sogar (bzw. mache ich) Ausdrucken und an die Wand hängen, so hast du noch mehr Freude an deinen Bildern.

      Bzgl. die Bilder Interessieren in 10 Jahren keinen mehr.
      Kommt immer darauf an. Natürlich sind von meinen ersten Bildern kaum mehr welche zu finden. Aber es gibt Ausnahmen. Ein Bild hängt immer noch bei einem meiner Models als Leinwand-druck an der Wand und das freut mich jedes mal wieder wenn ich es sehe.
      Es stört mich aber auch nicht dass meine Bilder vor 10 Jahren fast alle verschwunden sind, die meisten wurden durch noch besser ersetzt die ich Fotografiert habe.

      Was ich damit sagen will. Genieße deine Bilder und freue dich über Sie. Es wird wie ein kleiner Schatz werden, den zumindest ich extrem gut beschütze

      Gruß
      Mr.Chris

      • 22.05.2015 at 18:29 |

        Hi Lisa
        Geniesse zuerst einmal den Moment.
        Und in 10 Jahren geniesst du den Moment und die Bilder in 10 Jahren.
        Das macht doch nichts wenn du die alten Bilder nicht mehr so oft anschaust.

        lg Calvin

  • 22.05.2015 at 01:21 |

    Ich mag Gesichter, Formen und Licht und finde es toll, wie sie auf Fotos oder im Film wirken und Geschichten erzählen. Außerdem mag ich es, Zeit mit anderen zu verbringen in etwas außergewöhnlichen Umständen, und ein Fotoshooting ist das ja meist. Und klar, ich mag es auch, wenn die Fotos, die ich mache anderen gefallen. Ich finde mich also in allen von deinen Punkten wieder.
    Ich mag außerdem den Rhythmus von dem gesamten Prozess, von der Inspiration über die Planung bis hin zum Shooting und der Bearbeitung. Finde, da steckt ein gewisses Gleichgewicht drin, das dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird. Beim Film ist das fast noch mehr der Fall, weil noch mehr und vielseitigere Elemente mit von der Partie sind.

  • 22.05.2015 at 07:52 |

    Hallo Calvin,

    interessante Frage, allerdings ging ich für meinen Teil davon aus dass sich diese jeder immer wieder mal stellt.
    Gerade solche Fragen sind es doch die einen zeigen wo man steht und wo man hin möchte, oder?

    Für meinen Teil Fotografiere ich inzwischen aus Leidenschaft, genieße die Momente wo eine Person vor meiner Kamera steht und wie ich den „perfekten“ Ausschnitt suchen und finden darf um eine Person abzulichten.
    Die meisten Bilder erzählen auf ihre Art und Weise eine kleine Geschichte.

    Natürlich Fotografiere ich auch für die Aufmerksamkeit, die Anerkennung. Es ist einfach schön die Freude in den Gesichtern der Leute zu sehen die Fotografiert wurden wenn Sie das fertige Ergebnis bekommen.

    Für mich möchte ich es so zusammenfassen. Fotografie ist eine Leidenschaft mit der ich alles um mich herum vergessen kann und in eine andere Welt eintauchen kann.

    Gruß
    Chris

  • 22.05.2015 at 09:04 |

    Ich fotografiere aus Spaß an der Freude 😉
    Klar, Punkt 1 spielt auch ne Rolle. Ich arbeite in einem Bereich, in dem Dankbarkeit und Anerkennung der Arbeit auf der Strecke bleibt. Da kommen Menschen, welchen die Bilder gefallen, gerade recht. :)
    Ich möchte behaupten das ich ein sehr sehr ungeduldiger Mensch bin, der schnell gelangweilt ist.
    Jedoch nicht wenn es ums fotografieren geht. Da kann ich schön abschalten und alles um mich herum vergessen.

  • 22.05.2015 at 09:09 |

    Ich fotografiere heute als Berufsfotograf weil ich es kann …
    Aber so einfach ist es vieleicht nicht und hört sich auch etwas selbstherrlich an. Aber ich war schon immer kreativ. Aktzeichnen, realistische Malerei und Fotografie sowie Videoinstallationen und Filmen.
    Nur habe ich erlebt und auch immer gesagt bekommen, damit könne man kein Geld verdienen. Also habe ich jahrzehntelang Alternativberufe ausgeübt und gut Geld verdient, musste dann aber aus gesundheitlichen Gründen einen klaren Strich machen.
    Also habe ich mein Hobby Fotografie „getötet“ und bin Berufsfotograf geworden.
    Ich wusste, das mir verkaufen auch Spass bringt, ebenso der Kontakt mit Menschen und die Verantwortung für den Betrieb. Es war und ist für mich eine Herausforderung, in dem Rahmen eines Auftrags kreativ zu sein. Und dieser Aspekt ist bei jedem Auftrag etwas anders, als bei Vorigen. Was für ein glücklicher Umstand für uns Fotografen

    • 22.05.2015 at 10:00 |

      Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich für meine Fotografie immer Anerkennung bekommen habe und das ist natürlich immer noch der Ehrlichste Ursprung für meine Motivation. Auch heute noch ist mir Annerkennung der Kunden wichtig, fast zu wichtig. Denn es führt gerade bei der Bildbearbeitung oft dazu, dass ich mehr mache als notwendig ist, um den Kunden zufrieden zu stellen. Naja, und natürlich ist das Geschäftskonto so eine Art Anerkennung 😉
      Dann ist meine kreative Arbeit auch so eine Art Ruhepol oder Rückzugspunkt. Da bin ich in meiner Welt und kann alles drum herum vergessen. Auch wenn unser Job echt stressig sein kann ist dieser Widerspruch trotzdem Wirklichkeit.

  • 22.05.2015 at 09:35 |

    Hey da,

    da ich nur als Hobby fotografiere, steht bei mir die Anerkennung ganz klar im Vordergrund. Klar macht es mir Spass zu fotografieren, aber mir würde es nicht ausreichen, Fotos nur für mich zu machen. Ich möchte, dass andere Leute meine Fotos sehen und im besten Falle diese auch mögen. Der Hammer ist es natürlich wenn ich für Fotos Kommentare erhalte. Ist seltener, da ein Kommentar ja immerhin von einem verlangt auf die Tastatur einzuhämmern. Ist halt etwas mehr Arbeit als ein Klick auf den Like-Button oder ähnliches.

    Was ich auch immer wieder toll finde, wenn ein Foto von mir irgendwo gezeigt / ausgewählt wird. Sei es auf irgendeiner Startseite oder Blogbeitrag von jemand anderem.

    Man merkt, Anerkennung ist das wichtigste für mich beim fotografieren. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich keine Fotos mache, die extra auf Anerkennung ausgelegt sind. Sprich, ich verfolge meinen eigenen Stil… sofern ich einen habe.

    Grüsse Alex

  • stanley
    23.05.2015 at 07:46 |

    Very nice~!

  • Anderl Querengässer
    23.05.2015 at 09:42 |

    Servus Calvin,

    Ich habe Deinen Post sehr intensiv verfolgt und gelesen. In einigen Belangen die Du aufführst spiegeln sich die Aussagen warum ich fotografiere. Am Anfang habe ich ich sag mal vieles was mich interessiert ins richtige Licht rücken wollen, wobei naja wie soll ich sagen nicht immer perfekt war. Sollte es zumindestends am Anfang auch nicht sein. Ich sehe es so das ich mich noch in der Entwicklungsphase befinde bzw weiter entwickeln möchte. Auch Du gehörst für mich als Inspiration dazu. Ich habe vieles von Dir abschauen können,jedoch verfolge ich eben auch meinen Stil. Ich möchte meine Handschrift in den Bilder zeigen. Da ich es ausschließlich aus purer Leidenschaft betreibe ist natürlich eine Anerkennung schön zui lesen oder auch zu hören. Ich habe meinen Bereich doch nun festlegen können und arbeite schon auch früher gerne mit Menschen. Für mich sind die Emotionen eines Portraitierten oder was das Bild aussagt sehr wichtig.Sowie Ich hole mir sehr gerne Inspirationen von anderen Fotografen oder anderen Medien um mich stetig weiter zu bilden. Dein Blogeintrag war wieder ein Genuß zu lesen und ich fühle mich definitiv angesprochen.Ich möchte mit meinen Bildern einzigartige Momente festhalten die auch noch in 10 oder 20 Jahren gelten. Solche Dinge die vergisst man nicht oder sollte es auch nicht.

    Danke,Danke für Deine ausführlichen Beiträge,Bildern, sie inspirieren m ich immer wieder aufs neue.

  • Michael aus Mannheim
    23.05.2015 at 16:03 |

    Hallo calvin,
    das wichtigste hast du meiner meinung nach im punkt „Kommunikation“ benannt. man kann nicht nicht kommunizieren – ist nicht von mir (sondern von paul watzlawik, wikipedia-link: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick). jeder will gehört, gesehen werden. indem ich fotografiere, will ich auch zeigen, meine sicht der welt kundtun, um zu erfahren, wie andere die welt sehen. das ist meiner meinung nach eine der spannendsten erfahrungen, die möglich sind.
    vg
    michael aus mannheim

  • 24.05.2015 at 12:50 |

    Hey Calvin,

    ich (!) kenn Dich jetzt schon eine ganze Weile und Deine Ansätze finde ich immer wieder inspirierend. Durch Dich bin ich in Foren ‚reingerutscht‘, die es mir ermöglicht haben, meinen eigene Weg und Stil in der Bildbearbeitung zu finden.
    Ich fotografiere für meine Seele (obwohl ich einen Job habe, der perfekt für mich ist ,den ich liebe und den ich nicht missen möchte !)
    Die braucht das, um wieder runterzukommen. Um wieder mit sich selbst ins Reine zu kommen.
    Es macht nicht nur Spaß zu fotografieren, sondern es schafft neue Möglichkeiten etwas zu sehen.
    Auch für mich war früher die Anerkennung sehr wichtig. Und dann die Möglichkeit, über Bemerkungen neue Menschen kennenzulernen (fotocommunity).
    Leider wurden dann die Bemerkungen immer einfacher und wiederholten sich im Wortlaut, so daß ich irgendwann daran keine Freude mehr hatte. Ich dachte, die Menschen nehmen sich überhaupt keine Zeit mehr, um ein Bild auf sich wirken zu lassen. Aber das stimmt natürlich so nicht .
    Heute ist die Anerkennung natürlich immer noch wichtig – das hab ich erst erkannt, als ich die Anmerkungen der Anderen hier bei Dir gelesen hab …
    Aber : heute teilt sich der Spaß anders auf als früher. Mir ist heute das Fotografieren genauso wichtig wie die Anerkennung . Und dazu kommt noch die Bearbeitung ! es macht unheimlich Spaß, ein Bild aufzunehmen und in Gedanken schon sehen zu können, in welche Richtung es sich später entwickeln wird .
    Durch Dich kam dann auch noch die weiterentwickelte Form der Bildbearbeitung dazu : das Composing.
    Neue Welten zu erschaffen allein anhand des Bildmaterials, das sich im Laufe der Jahre angesammlt hat und dann wiederum loszuziehen, um noch das zu fotografieren, was einem fehlt – das ist die Art von Faszination, die sich sonst kaum woanders finden läßt .
    Beste Grüße,
    Stefan

  • 26.05.2015 at 14:57 |

    Hallo Calvin,

    Warum fotografiere ich?

    Freie Arbeiten sind sehr wichtig, nicht nur für die fotografische Entwicklung, sondern meiner Meinung nach auch für einen selbst.
    Wenn man sich zu den Hobbyisten zählt, die ja per se nur freie Arbeiten machen, ist das sicher Problem. Da ich mit der Fotografie (glücklicherweise) Geld verdiene, schaffe ich mir durch Auftragsarbeiten Raum und Zeit für freie Projekte.

    Ich behaupte, mit Fotografie kann man (wenn man möchte) einiges bewegen, allen voran die Menschen selbst :)
    Im Moment fotografiere ich hauptsächlich, um Menschen zusammen zu bringen und Vorurteile abzubauen.

    Das Fotoprojekt heißt GRENZEN ÜBERWINDEN und Ergebnisse findest du auf http://www.grenzen-ueberwinden.com/ und auf der zugehörigen Facebook-Seite.

    Herzliche Grüße
    Stefan

  • Leonhard Koall
    28.05.2015 at 09:29 |

    Wenn ich ehrlich sein soll, primär um Geld zu verdienen und da der Job ja nebenher noch einige Vorteile bietet, wäre es dumm ins Büro oder die Kanzlei zu gehen (Betriebswirt). Aber generell war das von Anfang an eine wirtschaftliche Entscheidung.

  • 30.05.2015 at 11:32 |

    Super Beitrag… da ist was dran, ist immer wieder interessant mit welchen Leuten man zusammenarbeitet. Ich denke es ist eine Mischung aus vielen Dingen. Genauso reizvoll ist für mich beispielsweise die Technik, der Drang immer besser zu werden oder auch die Freude, wenn mal ein Foto besonders gut gelungen ist. Klar fotografiert man für andere, als Fotograf freut mich sich aber auch, wenn einem etwas gut gelingt :-)

  • 01.06.2015 at 22:51 |

    Die Frage nach dem „Warum“ habe ich mir auch immer wieder gestellt und keine vollständige Antwort gefunden. Also recherchierte ich, ob es Klärungen von Soziologen, Psychologen und Fotoprofis gibt. Diese Ergebnisse habe ich um eigene Erfahrungen ergänzt und mit dem Thema „Amateurfotografie – nur ein Zeitvertreib?“ auf meine Website gestellt. Darin zitiere ich auch aus Deinen Blog-Einträgen.
    Mir hat die systematische Betrachtung mit letztlich sechs signifikanten Beweggründen der Amateurfotografen und der Analyse der technischen Umbrüche bei meiner weiteren Orientierung geholfen.

  • 02.06.2015 at 12:59 |

    Ich habe 2014 den Spaß an der Fotografie verloren, weil ich viele Hochzeiten fotografiert habe. Hat zwar Anfangs spaß gemacht, aber gerade gegen Ende bleibt der Spaß auf der Strecke und es wurde viel zu sehr ein muss. Das habe ich mit 2015 geändert und den Schwerpunkt auf andere Dinge gelegt. Ich wollte die Fotografie zum Hauptberuf machen, im Moment ist sie noch ein Nebenberuf wenn auch nicht aktiv. Ich kümmere mich vorwiegend um meinen Körper und meine Gesundheit, ehe ich wieder mehr Stoff in diese Richtung gebe. An sich fotografiere ich aber aus Spaß an der Sache, was ich seit diesem Jahr auch wieder habe. Ein Systemwechsel hat das ganze noch unterstrichen und ich nehme die Kamera heute wieder überall mit und mache von allem was mir irgendwie gefällt Fotos. Wald, Bäume, Ruinen, Tiere, etc. – all das was ich die letzten zwei Jahre mehr oder weniger nicht mehr fotografiert habe.

    Wie die Zukunft aussieht, weiß ich noch nicht aber mir ist es wichtig das mir die Sache Spaß macht, denn tut sich das nicht mehr, müsste ich die Fotografie ablegen. Wer keine Freude an der Fotografie hat, macht auch keine guten Fotos. Das ist so sicher wie das Amen im Gebet.

  • Vitali B.
    10.06.2015 at 23:46 |

    Ich habe unbewusst angefangen mit der Fotografie, als ich meine Frau vor 10 Jahren kennen lernte.
    Ab da bekamen Fotos & auch Videos ganz andere Bedeutung!
    Seit dem kann ich nicht die Finger lassen von Fotografie (auch ein bisschen Filmen).
    Mittlerweile ist es meine Leidenschaft, Momente und Geschichte festzuhalten.
    Für mich ist das eine feste Beweis für Erinnerungen!

  • Vitali Z.
    19.07.2015 at 21:02 |

    Hi,

    ich finde den Blog-Artikel gelungen, da dieser sehr zum nachdenken anregt und man sich persönlich fragt, warum man fotografiert oder mit dem Thema Fotografie auseinander setzt. Das Interessante an der Frage ist, dass jeder seine eigene Geschichte hat, warum er/sie damit begonnen hat. Bei mir war die Faszination der Bilder, die andere geschossen haben, dass ich auch solche Bilder machen wollte. Mittlerweile möchte ich gerne schöne Momente für mich einfangen, die ich als Erinnerung behalten möchte. Es gibt nichts besseres wie ein Foto!

    Die Bilder sind der Wahnsinn, die du hier eingefügt hast. Besonders das in der Wüste zieht einen in den Bann!

  • 29.09.2015 at 16:23 |

    Ich finde deine Stichpunkte und die dazugehörigen Tipps sehr gut! Vor allem in Punkto kommunikation entdecken immer mehr Hobbyfotografen, wie viel sie dadurch erreichen können: Neue Models, weitere Tipps von anderen Fotografen und natürlich irgendwo eine Eigenvermarktung. Das sah vor einigen jahren noch anders aus. Und was ich noch sagen muss: Deine Tipps kann man auch auf andere Berufe einsetzen, denn man sollte sich immer weiter entwickeln und dabei nie den Spaß am Job verlieren – super Sache!

    Gruß
    Mark

  • 10.10.2015 at 01:03 |

    Ich hab schon von Kindheit an Interesse an der Fotografie. Damals noch im Bad selber S/W Bilder entwickelt. Im Laufe der Jahre immer mal für eine Zeitung geschrieben. Für die Tests und Berichte habe ich Aufnahmen selbst gemacht, die im Laufe der Jahre immer besser wurden. Ich habe mich langsam weiterentwickelt und so sind meine eigenen Ansprüche gestiegen. Ich freue mich immer wieder über die positiven Kommentare von den Leuten. Ich fotografiere gerne, obwohl es manchmal echter Stress ist. Ich fahre selber RC-Cars, schraube und fotografiere an einem Tag. Das ist schon anstrengend, aber ich brauch den Kick. Gruß Micha

  • 12.11.2015 at 11:43 |

    Hi,
    ich finde es immer wieder erstaunlich, dass man Menschen, die fotografieren, seien es ausgebildetete Fotografen, Auszubildende oder Hobbyfotografen, trifft, die nicht so recht wissen warum Sie eigentlich fotografieren. Schließlich gibt es doch bei jedem den Punkt an dem man sich entschließt sich der Fotografie zuwidmen. Und das ganz egal ob man mit als Fotograf in einem Fotostudios arbeitet oder für sich private Aufnahmen macht. Du hast schon Recht, dass man sich daran ab und zu mal wieder einnern sollte!
    Gruß Tina

  • 25.11.2015 at 21:33 |

    Hallo Calvin,

    Warum ich fotografiere? Weil es mir unheimlich viel Spass macht, ich dazu noch super gerne in der Natur bin und einfach Momente in meinem Leben festhalten möchte, die sonst nur als „Erinnerung“ in meinem Kopf hängen geblieben wären – so habe ich sie auf meiner Festplatte gespeichert und kann sie immer wieder abrufen. Fotografie ist für mich auch, ein Motiv mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu experimentieren, genauer hinzuschauen und nicht blind durch die Welt zu gehen. Motive zu erhaschen, die nicht jedem gleich ins Auge springen – Motive zu finden, die nicht jeder wahrnimmt oder sie gar sieht. Fotografieren ist eine Leidenschaft und Motivation, Neues auszuprobieren, neue Ideen zu entdecken und offen durch die Welt zu gehen.

    Viele Grüsse
    Denise

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